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Kleingartenverein "Lüttenbrook" ehrt verdiente Gartenfreunde

Jürgen Schulz (2. v. re.) mit den Geehrten (v. li.): Thomas Gierke, Renate Herrmann, Elke Kühn, Werner Arendt, Uwe Kaiser und Willi Grothe
bim. Todtglüsingen. Vier Jahrzehnte ist es her, dass sich einige Gartenfreunde zusammenfanden, um in Tostedt einen Kleingartenverein (KGV) zu gründen. Dieser runde Geburtstag wurde jetzt mit rund 80 Gästen im "Lüttenbrook" in Todtglüsingen gefeiert. Zu den Ehrengästen gehörte neben Ehrenbürger Günther Weiß auch Jürgen Schulz vom Kleingärtner-Bezirksverband Lüneburg. Zum Bezirksverband gehören 17 KGV in Lüneburg sowie die KGV in Tostedt, Buchholz, Winsen, Soltau und Reppenstedt.
Anfang der 1970er Jahre erreichte der Trend, von der Stadt aufs Land zu ziehen, auch in Tostedt seinen Höhepunkt. Mit dem Bau der sogenannten Krech-Siedlung kamen 3.000 Neubürger, darunter viele Hamburger, nach Tostedt. Ernst Drews, der selbst einen Kleingarten in Buchholz hatte, erkannte den Bedarf, auch in Tostedt einen Kleingartenverein ins Leben zu rufen, und stellte im Februar 1975 den Antrag, ein Kleingarten-Gelände im Flächennutzungsplan auszuweisen. Nachdem sich die Suche nach einem passenden Gelände zunächst schwierig gestaltete, fand der Verein sein Domizil in der Schulstraße in Todtglüsingen. Bei der Gründungsversammlung im Jahr 1976 traten gleich 31 Mitglieder in den KGV ein, der den Namen "Lüttenbrook" erhielt. Bis heute stehen den Gartenfreunden 35 Parzellen auf 1,5 Hektar sowie eine Spielplatzanlage, ein Vereinshaus und eine Teichanlage zur Verfügung.
Dass sie eine fröhliche Gemeinschaft sind, bewiesen die "Lüttenbrooker" mit ihrem amtierenden Vorsitzenden Uwe Kaiser bei ihrem Fest zum 40-jährigen Bestehen. Dabei übernahm es Jürgen Schulz, einige verdiente Gartenfreunde mit silbernen, goldenen und Ehrennadeln des Bezirksverbandes zu ehren. Diese sind: Elke Kühn, Renate Herrmann, Thomas Gierke, Werner Arendt, Uwe Kaiser und Willi Grothe sowie in Abwesenheit Lehnhard Leschke und Rudolf Buss.
Bewirtet wurden die Mitfeiernden mit Kaffee und Kuchen sowie Wildschweinbraten vom Spieß. Für die Kinder gab es eine Elefanten-Hüpfburg. Außerdem lud Treckerfreund Werner Brusch zu Trecker-Rundfahrten ein. Für musikalische Unterhatung sorgte der Spielmannszug Todtglüsingen unter der Leitung von Uwe Albers.