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Knapp dem Tod entronnen

Das Haus ist nach dem Feuer stark einsturzgefährdet
Das Ehepaar, dessen Haus Freitagnacht komplett ausbrannte, hat bei der Tochter Zuflucht gefunden

bim. Tostedt. Knapp mit dem Leben davon gekommen ist vergangene Freitagnacht ein Ehepaar (70 und 64 Jahre), dessen Haus in Tostedt-Todtglüsingen ein Raub der Flammen wurde. Von dem Haus steht nur noch eine Ruine, es ist unbewohnbar, und es besteht akute Einsturzgefahr. Das Ehepaar hat bei seiner Tochter Zuflucht gefunden.
Es sei eine glückliche Fügung gewesen, dass zwei Nachbarn das Feuer entdeckten und Alarm schlugen, sagt der Schwiegersohn. Nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn das Paar fester geschlafen hätte.
Die Eheleute konnten nur das retten, was sie am Leibe trugen, und einige wenige Familienbilder. "Das komplette Leben, was Sachwerte und Erinnerungsstücke angeht, ist Geschichte", so der Schwiegersohn.
Auch mehrere Anwohner seien mit Klappkartons mit Dokumenten darin regelrecht aus ihren Häusern geflüchtet, berichtet eine Nachbarin.
Wie berichtet, war das rund 300 Quadratmeter große Einfamilienhaus Freitagnacht komplett ausgebrannt. Die Flammen, so berichten Nachbarn, seien bis zu sechs Meter aus dem Dach geschossen und weithin sichtbar gewesen. Das Bersten der Fensterscheiben habe sich wie "kleine Explosionen" angehört.
Mehr als 150 Einsatzkräfte waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen und ein Übergreifen auf Nachbargebäude zu verhindern. Starker Wind hatte die Arbeiten erschwert. Die Hitzeentwicklung war so groß, dass die Scheinwerfer von einem Pkw und die Scheiben eines in der Nähe geparkten Wohnmobils schmolzen.
Was Anwohner und Familienangehörige besonders aufregt: Es hat sich ein regelrechter "Katastrophentourismus" zum Unglücksort entwickelt.
Wie es zu dem Brand kam, ermittelt der Zentrale Kriminalitätsdienst.

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