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Kreisstraße 15 in der Ortsdurchfahrt Wüstenhöfen wird ein Jahr gesperrt

Andrea Glass und Uwe Albers erläuterten die Planungen für den Ausbau der K15 in der Wüstenhöfener Ortsdurfchfahrt
 
Diplom-Ingenieur Uwe Albers vom Büro IWU, Ingenieurbüro für Wasserwirtschaft und Umwelttechnik
bim. Heidenau. Wie man Anwohnern und Durchreisenden eine einjährige Baustelle mit abschnittsweisen Straßensperrungen "schmackhaft" machen kann, hat jetzt Andrea Glass vom Betrieb Kreisstraßen des Landkreises Harburg in einer Einwohnerversammlung mit rund 90 Teilnehmern im "Heidenauer Hof" bewiesen. Gemeinsam mit Ingenieur Uwe Albers stellte sie die Planungen für die Erneuerung der Kreisstraße 15 in der Ortsdurchfahrt Wüstenhöfen vor und gab den Bürgern das Gefühl, dass ihre Bedenken wirklich ernst genommen werden.
Aber sie machte auch deutlich, dass sich sicherlich nicht alle Verkehrsteilnehmer an vorgegebene Umleitungsstrecken oder Durchfahrtverbote halten werden. "Verrückte und Leute, denen alles andere egal ist, gibt es immer". so Glass.
Die Schäden, vor allem Risse, seien bei einer Befahrung aller Kreisstraßen im Jahr 2012 festgestellt und bei weiteren Untersuchungen 2014 bestätigt worden. Rund 3.500 Fahrzeuge befahren die K15 in der Ortsdurchfahrt Wüstenhöfen täglich, davon rund 230 Lkw.
Das Problem: "In dem Fahrbahnaufbau kann sich Wasser festsetzen und nicht ablaufen, sodass im Winter die Gefahr besteht, dass die Decke hochfriert und die Fahrbahn einen Totalschaden erleidet mit Tempo 10 oder 20 oder einer Vollsperrung als Folge", erläuterte Andrea Glass. Die wirtschaftlichste Möglichkeit sei es, die Fahrbahn jetzt so herzustellen, dass sie 20 bis 30 Jahre hält.
Das ist geplant:
Neubau der Fahrbahn mit beidseitiger Bordführung;
Neubau des Gehweges mit Verbreiterung auf je drei Meter;
Neubau des Regenwasserkanals in der Fahrbahn und Neubau eines Regenrückhaltebeckens;
Bau von zwei Fahrbahnteilern an den Ortseingängen,
Ausstattung der Bushaltestellen mit Sonderborden und Vergrößerung der Warteflächen;
Erneuerung der Straßenbeleuchtung.

Die Baumaßnahmen starten Mitte bis Ende November mit dem Bau des Regenrückhaltebeckens. Anfang März beginnt der Straßenbau in vier Abschnitten bis November 2017.

Umleitungen:
Überörtlicher Verkehr: Der überörtliche Verkehr wird während der gesamten Bauzeit von der Autobahnanschlussstelle Heidenau über Hollenstedt und Dohren nach Tostedt geführt.
Örtlicher Verkehr: Für den örtlichen Verkehr werden keine Umleitungen ausgeschildert. Zwischen März und Juli 2017 wird der Verkehr bis 3,5 t zwischen Heidenau und der L141 (Hollenstedter Straße) nördlich von Dohren über den "Geheger Weg" geführt sowie zwischen Juli und November zwischen Wüstenhöfen, Dohren und Tostedt über die "Wüstenhöfener Aue".
Wo erforderlich, werden Gemeindewege ertüchtigt und nach Ende der Baumaßnahmen ausgebessert.
Anliegerverkehr in der Ortsdurchfahrt: Die Anlieger erreichen ihre Grundstücke bis auf wenige Ausnahmen, z.B. wenn Leitungen direkt vor oder an der Zufahrt verlegt oder dort Asphaltierungsarbeiten vorgenommen werden. Sämtliche Müllbehälter werden von der Baufirma aus den gesperrten Abschnitten gebracht.
Feuerwehr und Krankenfahrzeuge kommen laut Landkreis immer durch. Wichtig sei aber, den Ansprechpartnern beim Kreis regelmäßige Dialyse-Fahrten, Pflegedienstbesuche oder Sauerstofflieferungen für Atemgeräte oder Besonderheiten wie eine Möbellieferung zu melden, damit der Kreis frühzeitig Lösungen anbieten kann.
Ansprechpartner während der Bauphase sind Projektleiter Thomas Schmidt (Tel. 04171-693 261) und Andrea Glass (Tel. 04171-693 826), bei dem Betrieb Kreisstraßen sowie Diplom-Ingenieur Uwe Albers (Tel. 04281-937512). Zudem soll es regelmäßige "Baustellen-Gespräche" für die Anlieger geben.
Übrigens: Umleitungsfahrten werden vom Finanzamt bezahlt, informierte Andrea Glass. Dafür gebe es auch Bescheinigungen.