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Lebenshilfe-Werkstatt in Tostedt freut sich über LED-Leuchten-Spende

Mit zwei der neuen LED-Röhren (v. li.): Sabine Kock-Kessler, Bereichsleiterin Werkstätten der Lebenshilfe, Diefra-Geschäftsführer Dieter Schäl und Volker Bierschwale, Leiter der Produktion in den Lebenshilfe-Werkstätten im Kreis Harburg
bim. Tostedt. Diese Spende kommt wie gerufen: Die Lebenshilfe Lüneburg-Harburg ist seit diesem Jahr zum Energiemanagement und damit zum Energiesparen verpflichtet. Da schenkte die Firma Diefra Light aus Sottrum (Kreis Rotenburg) der Lebenshilfe 512 LED-Leuchtstoffröhren. Damit kann die Beleuchtung in der Werkstatt für Behinderte in Tostedt komplett auf LED umgestellt werden und hat noch einige Röhren als Reserve.
„Vor eineinhalb Jahren hatte ich bereits wegen der Umstellung auf LED-Beleuchtung mit unserem technischen Leiter gesprochen. Es ist aber ein erheblicher Kostenfaktor, die komplette Beleuchtung auszutauschen“, berichtet Volker Bierschwale, Leiter der Produktion in den Lebenshilfe-Werkstätten im Kreis Harburg.
Die alten Leuchten hatten 58 Watt, verbrauchten mit Vorschaltgerät aber 78 Watt, die neuen LED-Leuchten nur 30 Watt. „Die 400 Lampen der Werkstatt laufen am Tag locker zehn Stunden. Mit den neuen LED-Leuchten haben wir eine gewaltige Stromersparnis“, freut sich Volker Bierschwale.
Bei den LED-Röhren handelt es sich um eine Überproduktion. „Es sind Leuchten, die wir sonst nicht im Sortiment haben“, erläutert Diefra-Geschäftsführer Dieter Schäl. Er hat das Lampen-Import-Unternehmen 1997 gegründet und arbeitet von Beginn an mit Werkstätten für Menschen mit Behinderung zusammen.
In der Tostedter Werkstatt ließ Diefra bereits Lampen umpacken. „In der Monatgeabteilung arbeiten 75 Mitarbeiter, die klassische Verpackungsarbeiten vornehmen“, berichtet Sabine Kock-Kessler, Bereichsleiterin der Werkstätten der Lebenshilfe. „Wir freuen uns, wenn in der Region ansässige Firmen darauf kommen, dass es Werkstätten für Menschen mit Behinderung gibt, die solche Arbeiten übernehmen können“, sagt sie. Schließlich müssten die Werkstätten den Lohn für die Beschäftigten über solche Aufträge selbst erwirtschaften.
„Wir denken jetzt darüber nach, hier auch bei Deckenleuchten einen Kabelaustausch vornehmen zu lassen“, kündigte Dieter Schäl an.