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Mehrgenerationenhaus für Tostedt?

Lars Straeter und Monika Tessmann informierten über das Mehrgenerationenwohnen (Foto: oh)
bim/nw. Tostedt. „Den Ortskern beleben, hier einkaufen, Leerstände beseitigen, hier altengerecht mit jungen und älteren Menschen leben“, so warb Burkhard Allwardt von der Agenda 21 für seine Initiative für ein Mehrgenerationenhaus für Tostedt. An der gemeinsamen Diskussionsveranstaltung der EWE und der Agenda 21 zum Thema zeigten ca. 53 Gäste Interesse. Denn auch in Tostedt werden die Menschen älter und suchen nach veränderten Wohnbedingungen.
Über Mehrgenerationenwohnen informierten u.a. Lars Straeter von der Projektberatung Conplan in Hamburg und Monika Tessmann vom Kaleidoskop in Buchholz.
Lars Straeter erläuterte, dass für die von ihm geleiteten Baugruppen zur Errichtung von Generationswohnen ein Grundstück und Investoren Voraussetzungen seien. Mehrgenerationswohnen sei geeignet für mehr als 15 Wohneinheiten. Die bauliche Gestaltung für jede Wohnung könne immer individuell angepasst werden. Es bildeten sich Nachbarschaftsgemeinschaften, Bewohner unterstützten sich mit ihren beruflichen Erfahrungen gegenseitig. Man treffe sich auf gemeinschaftlichen Außenanlagen oder in der Begegnungsstätte oder betreibe seine eigene Grünfläche. An Beispielen der Anlagen in Ahrensburg, „Wilde Rose“ und „Bornsack“, oder in Lübeck ,„Krähenteichprojekt“ und „Aegidienhof“ sowie Anlagen in Kiel oder der Hafen City könnten die Besucher erfahren, wie vielfältig und interessant Mehrgenerationenwohnen sein kann.
Monika Tessmann vom Kaleidoskop in Buchholz berichtete, dass die Begegnungsstätte nicht nur Treffpunkt, sondern auch kulturelle Keimzelle sei. Deutliche finanzielle Unterstützung leisteten die Stadt Buchholz und der Bund.
Zehn Bürger sind bereit, auch in Tostedt ein Wohnprojekt zu initiieren. Weitere Infos bei Burkhard Allwardt Tel: 0 41 82 - 29 38 50.