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Moderne Brandmeldeanlage rettet Leben

bim/nw. Tostedt. Eine verheerende Brandkatastrophe in einer Behindertenwerkstatt in Titisee Neustadt im Schwarzwald, bei der 14 Menschen starben und mehrere verletzt wurden, sorgte vergangenen November für Schlagzeilen. Glimpflich verlaufen ist dank einer modernen Brandmeldeanlage nun ein Feuer in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg in Tostedt, das in der dortigen Wäscherei am späten Donnerstagabend ausgebrochen war. 59 Einsatzkräfte der Feuerwehren Tostedt, Todtglüsingen und Wistedt waren schnell zur Stelle. Sie verhinderten nicht nur größere Schäden am Gebäude, es gab glücklicherweise auch keine Verletzten. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar. Experten der Polizei ermitteln zurzeit, wie zwei Wäschestapel auf einem Sortiertisch in Brand geraten konnten. Vermutlich gab es eine Selbstentzündung der noch warmen und feuchten Wäsche.
Geschäftsführer Ernst-Albrecht von Moreau ist froh, dass der Brand in der Wäscherei so glimpflich ausgegangen ist und zu keiner Zeit Menschen gefährdet waren. „Das zeigt uns, dass unser Brandschutzkonzept greift, es aber auch stetig auf den neuesten Stand gebracht werden muss“, so von Moreau.
Zur Brand-Prävention der Lebenshilfe gehört darüber hinaus, dass interne Brandschutzbeauftragte regelmäßig sämtliche Räume kontrollieren und Schulungen für Lebenshilfe-Mitarbeiter organisieren. In diesen geht es etwa um Fluchtwege, Sammelplätze, Absprachen bei einer Evakuierung, den richtigen Umgang mit Feuerlöschern. „Ob die gesetzlichen Auflagen für den Brandschutz erfüllt werden, wird regelmäßig vom Landkreis kontrolliert“, sagt von Moreau. Ein weiterer zentraler Punkt beim vorbeugenden Brandschutz sind Alarmübungen in den Einrichtungen und Gebäuden der Lebenshilfe, bei denen der Notfall durchgespielt wird.