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Neuer Leiter der Polizeistation Tostedt

Uwe Lehne (re.) und Wilfried Reinke (li.) begrüßten Hans-Jürgen Scholz als neuen Leiter der Tostedter Polizeistation (Foto: Polizei)
bim/nw. Tostedt. Nachdem der Erste Kriminalhauptkommissar Karl-Heinz Langner nach über 45 Dienstjahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde, hat Uwe Lehne, Leiter der Polizeiinspektion Harburg, jetzt dessen Nachfolger offiziell den Dienstposten übertragen: Ab sofort ist Kriminalhauptkommissar Hans-Jürgen Scholz (55) Leiter der Polizeistation Tostedt.
Bereits seit Mitte vergangenen Jahres sammelte Scholz als Vertreter von Langner erste Erfahrungen in Tostedt und knüpfte Kontakte zu Bürgern und Behörden. Der verheiratete Vater zweier erwachsener Söhne war nach seinem Einstieg in die Polizei 1974 zunächst von 1977 bis 1987 im Streifendienst in Zeven tätig gewesen. Dann wechselte er zur Kriminalpolizei und kam 1988 als Sachbearbeiter zum Kriminalkommissariat Buchholz. 2003 wurde Scholz Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes beim Polizeikommissariat Seevetal. In dieser Zeit konnte er bereits wichtige Erfahrungen sammeln, die er in die neue Tätigkeit einfließen lassen wird.
"Das Anzeige- und Hinweisverhalten unserer Bürger hängt ganz entscheidend von ihrem Vertrauen in ihre Polizei ab und steht daher in Wechselwirkung mit einer erfolgreichen Polizeiarbeit. Ich stehe daher für eine Fortentwicklung des bereits jetzt schon sehr bürgernahen Wirkens aller Bediensteter unserer Dienststelle", so der
55-Jährige.
Ein weiterer Schwerpunkt in Scholz' Arbeit wird die Prävention sein: "In den vergangenen zehn Jahren ereigneten sich in den Bereichen der Polizeistationen Tostedt und Hollenstedt im Mittel rund 2.100 Straften. Auch durch einen weiteren Ausbau der Präventionsmaßnahmen möchte ich den Trend der vergangenen beiden Jahre bestätigen und die Fallzahlen auf niedrigerem Niveau halten. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der sicherlich im nächsten Herbst wieder beginnenden Saison der Wohnungseinbrüche."
Uwe Lehne und der Leiter Einsatz, Wilfried Reinke, wünschten Scholz alles Gute für seine zukünftige Tätigkeit. Hierbei ließen sie auch die Verdienste seines Vorgängers, der bereits in der vergangen Woche im privaten Rahmen verabschiedet worden war, noch einmal Revue passieren. Lehne: "Herr Langner hat in den letzten sieben Jahren viel bewegt. Vor allem das konsequente Vorgehen gegen die rechte Szene und sein Engagement in der Gewaltprävention werden den Bürgen im Gedächtnis bleiben und sollen auch Ansporn für seinen Nachfolger sein!"