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Neujahrsempfang des Werbekreises mit Ekki-Verkauf für den guten Zweck

Der wohl größte Ekki-Fan: Lea (5) malte mit dem Werbekreismaskottchen
bim. Tostedt. Über 200 Gäste kamen jetzt zum nunmehr siebten Neujahrsempfang des Werbekreises Tostedt ins Hotel „Zum Meierhof“. Sie freuten sich nicht nur auf nette Gespräche und ein leckeres Buffet, sondern erwarteten ganz gespannt die Ausgabe der zahlreichen Preise der Adventsaktion und der Tombola. Mit 55 Firmen, die Preise stifteten, verzeichnete der Werbekreis eine Rekordbeteiligung an der Adventsaktion.
So würdigte denn auch Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam das großartige Engagement des Werbekreises, ohne das in der Samtgemeinde etwas fehlen würde.
Dann berichtete er Positives wie Negatives aus der Samtgemeinde. Was die Familienfreundlichkeit anginge, sei die Samtgemeinde bei Kindertagesstätten, Krippen und im Schulbereich gut aufgestellt. Auch die zum Erhalt des Freibades gefassten Ratsbeschlüsse würden diese Familienfreundlichkeit unterstreichen.
Zum Thema Flüchtlinge kündigte Dörsam an, dass es in Tostedt einen dritten Standort für eine Unterkunft geben wird, über die zunächst die unmittelbaren Anwohner informiert werden.
An schlechten Neuigkeiten meldete Dörsam die vorgesehene Erhöhung der Kreisumlage, und dass 2017 die Pro-Kopf-Verschuldung in Tostedt bei 1.100 Euro liegen werde.
Dennoch standen die gute Laune und die Preisvergabe im Vordergrund. Und die blieben diesmal nicht nur in der Samtgemeinde, sondern gingen auch an Familien aus Winsen, Jesteburg und Harsefeld.
Für etliche Lacher sorgten die Sketche von Heidi Holst und Sigrid Heins aus Groß Meckelsen, die sich abenteuerliche Tipps gaben, welcher Facharzt für welches Wehwehchen zu kontaktieren sei.
Werbekreismaskottchen Ekki beschäftigte derweil die Jüngsten in der Mal-Ecke. Seine kleinen „Brüder“, die Plüsch-Ekkis, wurden wieder zugunsten eines Jugendprojektes verkauft. 115 Euro kamen zusammen, die der Werbekreis auf 217 Euro (die Anzahl der Saal-Gäste) aufstockte. Mit dem Betrag wird diesmal die für März geplante Theateraufführung „Das Feuerwerk“ der Achtklässler der Rudolf-Steiner-Schule Nordheide unterstützt.
Auch der Energiedienstleister EWE sammelte für den guten Zweck. An Spenden bei den kostenlosen Vortrags- und Kochveranstaltungen waren 3.000 Euro zusammengekommen. Den symbolischen Scheck überreichte Claus-Dieter Fenske von EWE an Herbergsvereins-Geschäftsführer Peter Johannsen für die „Töster Tafel“. Dort werden seit fast zehn Jahren bedürftige Menschen mit Lebensmitteln versorgt. Dieses Angebot wird finanziell von der Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung sowie durch Ehrenamliche der Johannes-Kirchengemeinde unterstützt. Bei der Abholung der Waren, dem Sortieren und der Essensausgabe an ca. 60 Kunden an zwei Tagen pro Woche sind 30 bis 35 Helfer im Einsatz. Von dem Geld soll ein Erdkabel verlegt werden, um die Container der Essensausgabe zu beheizen und zu beleuchten, so Johannsen. Weitere Helfer sind jederzeit willkommen (Infos unter Tel. 04182-20090).