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Neun Firmen stellen sich 89 Realschülern bei der ersten „Praktischen Berufsweltorientierung“ vor

Schülerin Lena beim virtuellen Schweißen mit Jens Gohr (Mi.) und Johann Becker von Mercedes Benz
bim. Tostedt. Premiere an der Tostedter Erich-Kästner-Realschule: Erstmals präsentierten sich dort neun Firmen und der Kooperationspartner Up-Consulting im Rahmen der „Praktischen Berufsweltorientierung“. 89 Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs informierten sich in Theorie und Praxis über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten. Und die Veranstaltung war erfolgreich: Einige der Jugendlichen erhielten bereits einen Praktikumsplatz.
Vorgestellt wurden in mehreren Klassenräumen und im Pavillon die Ausbildungsmöglichkeiten bei Norgatech (Niederhubwagen), beim Verein Hamburger Spediteure, bei Hoth Tiefbau, im Krankenhaus Buchholz, der Hamburger Hochbahn und im Kleintierzentrum Dr. Marcus Cagliesi.
Die Schüler konnten zum Beispiel bei der Siegfried Prigge GmbH Kupfer löten und pressen. Besonders spannend: das virtuelle Schweißen am Stand von Mercedes Benz Harburg. Ohne Rauch und Lichtbogen konnten die Schüler gefahrlos verschiedene Teile wie Rohre „schweißen“, die sie auf dem Bildschirm ihres Helms angezeigt bekamen. Wie erfolgreich sie dabei waren, war auf einem Bildschirm nebenan zu sehen. „Von dem Schweißen werden Protokolle erstellt, die man auch für Bewerbungen nutzen kann“, so Ausbildungsleiter Bernd Löhn.
Bei der Beisner Druck GmbH erfuhren die Jugendlichen, dass es trotz Online-Drucks auch in dem Gewerbe noch Ausbildungsmöglichkeiten gibt - nämlich neben Industriekaufleuten auch Mediengestalter, Medientechnologen Druck und Medientechnologen Druckverarbeitung.
„Die Schüler sollen einen Überblick über Ausbildungsmöglichkeiten erhalten und erste Kontakte zu den Firmen bekommen“, so Ina Hunscheidt, Fachleitung Wirtschaft, die den Infotag mit zwei Kollegen maßgeblich organisiert hatte. Sie möchte die praktische Berufsweltorientierung an der Realschule etablieren und auch im nächsten Jahr anbieten, dann auch für Zehntklässler, die noch keine Ausbildungsstelle haben.