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Nur Teilsanierung empfohlen

Wollten weiter für das Freibad kämpfen: (v.li.) Danny Artelt, Markus Kaper, Jasmin Kramer und Kai Verholen

Fachausschuss spricht sich für den bisherigen Freibadstandort aus

gb. Tostedt. Tostedts Freibad soll am bisherigen Standort bleiben. Darüber besteht Einigkeit im Bau- und Planungsausschuss der Samtgemeinde. Über die Frage, ob lediglich eine Teilsanierung als Provisorium vorgenommen werden soll, das Bad komplett saniert, oder in ein von den Grünen favorisiertes attraktives Naturbad umgestaltet wird, gab es im Ausschuss kontroverse Diskussionen. Letztlich fand sich mit den Stimmen von CDU, FDP und Wählergemeinschaft eine Mehrheit für die Teilsanierung. Das bürgerliche Lager argumentierte dabei mit finanziellen Gründen, die eine Komplettsanierung für 2,2 Millionen Euro unmöglich machen würden.

Verständnislos reagierte Ausschussmitglied Burkhard Allwardt (fraktionslos) mit den Worten „die Teilsanierung ändert nichts an den Bodenverhältnissen“, auf diese Empfehlung. In der Tat führt der aus einer Moorlinse bestehende Untergrund zu Absackbewegungen des Schwimmbeckens, in deren Folge erhebliche Wasserverluste auftreten. Enttäuscht zeigten sich auch die Gründungsmitglieder des Fördervereins „Rettet das Freibad“. „Wir vermissen den ernsthaften Willen zur langfristigen Erhaltung des Badebetriebes“, erklärte dessen Vorsitzende Jasmin Kramer. Aussagen von CDU-Ausschussmitglieder nähren indessen diesen Verdacht. So befand Ernst Müller „es sind mehr Leute am Baggersee als im Freibad“. Und Herbert Busch befürchtet „die Katze beißt sich in den Schwanz wenn das Bad beliebter werden sollte. Denn dann fehlen die entsprechenden Parkplätze.“