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Pflahlgründung fürs Tostedter Freibad schreitet voran

Schwimmmeister Sascha Nieß vor der Freibad-Baustelle
bim. Tostedt. Auf der Baustelle im Tostedter Freibad haben sich zum Bagger jetzt eine riesige Bohrmaschine und ein Teleskoplader mit Greifer "gesellt", mit deren Hilfe die Pfahlgründung erfolgt. Mit 110 Pfählen soll später gewährleistet sein, dass das Becken auf der Torflinse eine stabile Lage hat und sich nicht wie in der Vergangenheit hebt und senkt.
Die große Bohrmaschine bohrt 14 bis 16 Meter tiefe Löcher mit einem Durchmesser von rund 30 Zentimetern, in deren Mitte ca. fünf Zentimeter dicke Eisenstangen versenkt und die anschließend mit Zement verfüllt werden. "Das hält ewig", ist Schwimmmeister Sascha Nieß überzeugt. Immerhin, so erklärt Tostedts Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam, sei die Kontruktion ja von Statikern errechnet worden.
Die Pfahlgründung im künftigen Kinderbecken, das in Richtung des heutigen Eingangs verlegt wird, ist bereits abgeschlossen.
Später würden die Eisenstangen gekappt. Dann komme ein Trägerbalken und Estrich darauf - sozusagen als erste Schicht des Beckens, erläutert Sascha Nieß, der den Bauarbeitern als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Wie berichtet, dient das restliche Becken als Baugrube für die Pfähle, auf die anschließend das mit Folien ausgekleidete Betonbecken kommt.
Bislang liegen die Arbeiten im Zeitplan. "Wenn der Winter wieder so mild wird wie im vergangenen Jahr, sollte es mit der Wiedereröffnung des Freibades in den Sommerferien 2018 klappen", so Dörsam. "Das Wichtigste ist aber, dass alles vernünftig gemacht wird."