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Planungen fürs DRK-Zentrum Tostedt gehen voran

Leisten erfolgreiche Vorstandsarbeit: DRK-Vorsitzender Dieter Weis und Kassenwartin Susanne Stemmann
bim. Tostedt. Dieter Weis wird das DRK Tostedt, den mit 612 Mitgliedern derzeit größten DRK-Ortsverband im Landkreis Harburg, für weitere drei Jahre leiten. Er wurde ebenso einstimmig im Amt bestätigt wie Schatzmeisterin Susanne Stemmann. Beide bekamen für ihre hervorragende Vorstandsarbeit viel Lob, ebenso die vielen Ehrenamtlichen des DRK und des Kaufhaus „Fundus“.
Schwerpunkte der Arbeit des Vorstandes im vergangenen Jahr waren der Ankauf und die damit zusammenhängende Finanzierung der Immobilie Bahnhofstraße 24, die sich seit dem 13. Mai 2016 endgültig in DRK-Eigentum befindet. Wie mehrfach berichtet, soll dort ein DRK-Zentrum entstehen, in dem u.a. Rettungswache, Bereitschaft, Jugend-Rotkreuz, alle 16 DRK-Gruppen und ein vergrößertes „Fundus“-Kaufhaus ihre Heimat finden. Um den bei der Jahreshauptversammlung im Vorjahr von Architekt Jürgen Niemeyer vorgestellten Entwurf zu realisieren, hätte das DRK ein weiteres Grundstück erwerben müssen. Daher sei das Raumprogramm etwas reduziert worden, berichtete Dieter Weis.
Im Erdgeschoss untergebracht werden könnten in dem Gebäude mit zwei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss neben dem „Fundus“ ein Café, eine Begegnungsstätte, die Rettungswache und ein Ladengeschäft. Parkplätze könnten im hinteren Bereich entstehen. Im Obergeschoss sollen neben einem Seminarbereich und Räumen für die Bereitschaft Mietflächen für Wohnungen, Büros oder Arztpraxen untergebracht werden. Für die zwölf Wohnungen gebe es bereits neun Bewerbungen, überwiegend von DRK-Mitgliedern.
Entgegen anderer Aussagen könne das bestehende Wohnhaus nicht erhalten werden. „Das würde mindestens 190.000 Euro plus Mehrwertsteuer kosten und ist aus finanziellen Gründen nicht zu verantworten“, so Weis. Allerdings werde überlegt, die vorhandenen Klinkersteine in das neue Gebäude zu integrieren. Der Baumbestand an der Bahnhofstraße bleibe erhalten.
„Unserem Ziel, den DRK-Ortsverein mit allen seinen Einrichtungen unter einem Dach zu vereinen, sind wir einen erheblichen Schritt näher gekommen. Es liegen Vorplanungen von drei Architekten vor, von denen am Schluss einer den Auftrag erhalten wird. Voraussetzung ist, dass wir eine Rendite von sechs Prozent erwirtschaften, um die benötigten Kredite aufnehmen zu können. Daran arbeiten wir und hoffen, dass wir diese Vorgaben der Sparkasse bald erfüllen können“, erläuterte Dieter Weis. Wenn verbindliche Angebote der Miet-Anwärter vorliegen, soll eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erfolgen. Dieter Weis hofft, dass die Planungen bis Ende dieses Jahres abgeschlossen werden können. „Wir machen nur das, was wir uns leisten können“, betonte Weis.