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Popradio für die Nordheide

Seit dieser Woche ist Jens Schippmann mit dem „Popradio Nordheide“ auf Sendung. Premiumpartner des jungen Senders ist das WOCHENBLATT

Der neue Internet-Sender ist seit dieser Woche auf Sendung - auch mit WOCHENBLATT-News

bim. Tostedt. Rock- und Popsongs der 80er und 90er Jahre, aktuelle Hits und dazu die interessantesten Neuigkeiten aus dem WOCHENBLATT - all das bietet das Popradio Nordheide, das seit dieser Woche im Internet auf Sendung ist. Von den ersten Zuhörerquoten, die die Erwartungen der Crew übertrafen, ist Radio-Chef Jens Schippmann (42) aus Tostedt ganz begeistert. „Wir wollten regionales Radio für die Nordheide machen, haben jetzt aber auch Hörer in der ganzen Welt“, freut er sich darüber, dass etwa ehemalige Buchholzer, die heute in den USA leben, eingeschaltet haben.
Doch wie kommt man auf die Idee, einen eigenen Sender für die Nordheide zu initiieren? „Ich mache seit acht Jahren Radio, aber irgendetwas hat immer gefehlt. Schließlich gibt es hier in der Region so viele tolle Veranstaltungen, die berichtenswert sind“, sagt Jens Schippmann. Diese Lücke in der Radio-Landschaft will der Tostedter nun schließen.
Knapp eineinhalb Jahre dauerten die Vorbereitungen bis zum jetzigen Sendestart. Jens Schippmann nahm alles selbst in die Hand, gestaltete den Internetauftitt und programmierte die Technik.
Auch Verträge mit Gema und GVL (Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten), die die Radio-Crew jährlich 2.200 Euro kosten, mussten geschlossen werden. „Wenn jemand Kunst macht, und dazu gehört für mich Musik, soll er dafür auch Geld bekommen“, sagt Schippmann.
Sämtliche Kosten des Popradios trägt die Crew derzeit noch alleine. „Es wäre schön, wenn sich Firmen melden, die bei uns Werbung einstellen möchten, um die laufenden Kosten zu decken. Geld verdienen wollen wir mit dem Radio aber nicht“, betont Schippmann. Unterstützt wird der Radio- und Sendeleiter und Moderator von acht weiteren Moderatoren, die allesamt noch andere Berufe haben. Live gesendet wird bisher jeweils ab 20 Uhr. Ansonsten läuft der Autostream. Die Live-Sendezeiten sollen nach und nach ausgedehnt werden.
„Es kann sich jeder bei mir melden, der etwas machen möchte oder eine Veranstaltung hat, die wir supporten sollen“, so Schippmann. Er wünscht sich, dass weitere Nordheidjer das Popradio Nordheide mitgestalten, auch solche, die bisher keine Radioerfahrung haben. Im Studio in Tostedt können jederzeit Interessierte nach Anmeldung vorbeischauen. Wer hinter die Kulissen blicken möchte, kann das auch über den Videostream tun. Radio-Empfang und Kontakt unter
www.popradio-nordheide.de.
Bei den Studiogästen hat sich Schippmann Großes vorgenommen: „Im August spielt hier eine Band unplugged. Ich will aber auch Dieter Bohlen ins Studio bekommen“, sagt er.