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Protest unter dem Motto "Schwarze Zeiten für niedersächsische Gymnasien"

bim. Landkreis. Unter dem Motto "Schwarze Zeiten für niedersächsische Gymnasien" werden am Mittwoch, 28. Januar, die Lehrer der fünf Gymnasien im Landkreis Harburg gegen die vom Kultusministerium vorgenommene Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung der Gymnasiallehrer um eine Unterrichtsstunde und bei den über 55-jährigen Lehrkräften um eine weitere Unterrichtsstunde protestieren. "Nachdem die Kollegien ein Schulhalbjahr erste Erfahrungen mit den vom niedersächsischen Kultusministerium vorgenommenen Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen gesammelt haben, stellen wir fest, dass sich unsere Befürchtungen leider bewahrheitet haben: Die Maßnahmen des Kultusministeriums treffen die niedersächsischen Gymnasien gleich doppelt und gefährden ihre Qualität", teilen die Personalräte mit. Das kritisieren die Pädagogen:
• "Während immer mehr junge Lehrkräfte auf der Straße stehen, überaltern die Lehrerkollegien zusehends.
• Aufgrund verbesserter statistischer Unterrichtsversorgung erhöht sich durch Pensionierungen und Versetzungen der fachspezifische Lehrermangel.
• Die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte führt zu erhöhten Ausfallzeiten durch Erkrankungen.
• Die erhöhten Belastungen der Lehrkräfte lassen weniger Raum für die Gestaltung eines attraktiven Schullebens. Daher finden zurzeit auch an den Schulen kaum mehr Klassenfahrten statt."
Das Fazit der Personalräte: Die Maßnahmen des Kultusministeriums seien angesichts der immer komplexer werdenden pädagogischen und fachlichen Aufgaben der Lehrkräfte, die im Rahmen einer gelungenen Schulentwicklung zu leisten sind, völlig verfehlt.