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Radwegsanierung in Königsmoor soll Anfang September abgeschlossen sein

Diese wenig ansehnlichen Holzlatten stehen seit den Radwegarbeiten auf der Brücke vor einem Jahr. Sie sollen als Sturzschutz dienen
bim. Königsmoor. Seit einigen Wochen laufen Bauarbeiten entlang der Baurat-Wiese-Straße (K23) in Königsmoor. Dabei wird der Radweg zwischen der B75 und der Einmündung in die Finteler Straße (K35) auf zwei Kilometern Länge in acht Abschnitten saniert. „Der asphaltierte Radweg war an einer Seite abgesackt, teilweise hatten Bäume die Deckschicht aufgerissen“, begründet Kreissprecher Bernhard Frosdorfer die Maßnahme, die sich der Landkreis 240.000 Euro kosten lässt. Der Radweg wird nun neu gepflastert bzw. asphaltiert, die Böschungsbereiche werden verstärkt, die Wurzelaufbrüche betoniert. Die Arbeiten sollen Anfang September abgeschlossen sein.
Bei der Gelegenheit fragte das WOCHENBLATT, was es mit dem „Zaun“ auf der Bahnbrücke auf sich hat, mit dem vor einem Jahr im Zuge der Fahrbahn- und Radwegerneuerung auf der Brücke die vorherige Schutzplanke entlang der Böschung in Richtung Schienen ersetzt wurde. Es handelt sich laut dem Kreissprecher um einen „Sturzschutz“.

Auf ein Wort

Die Kreisverwaltung traut den Königsmoorern offenbar wenig Körper-Koordination zu, denn: Der „Zaun“, der wie ein Provisorium aussieht, ist tatsächlich ein „Sturzschutz“. Zugegeben: Bei Ernte- und Schützenfesten steigt die Cola-Korn-Konzentration in Teilen der Königsmoorer Bevölkerung. Dennoch berichten Bürger, die seit Jahrzehnten in dem Dorf wohnen, dass bislang weder absichtlich noch unabsichtlich jemals jemand von der Böschung gestürzt sei. Stattdessen schränkt der „Sturzschutz“ den Anliegern der Neuen- und Poststraße beim Abbiegen die Sicht auf die K23 ein. Somit sollte der Landkreis überdenken, den „Sturzschutz“ zumindest nahe der niedrigeren Böschung etwas abzubauen. Bianca Marquardt