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Spendensammlung für die Opfer von Tschernobyl

Gerhard Klöpper in einem Waisenheim in Kiew, das mit Spenden unterstützt wurde (Foto: Marco Mielczarek)
bim. Meckelfeld/Hamburg. "Ich weiß, was Armut ist und habe einen Krieg erlebt. Deshalb helfe ich gerne", sagt Ali Itaev (26). Er unterstützt seit vier Jahren Gerhard Klöpper (76) aus Hamburg, der gemeinsam mit seinem Bruder Johann (70) aus Meckelfeld seit 1990 Spenden für die Opfer und Kinder von Tschernobyl sammelt und diese auch persönlich dort abliefert. Der nächste Transport mit Hilfsgütern soll Ende Dezember/Anfang Januar starten.
Als Gerhard Klöpper 1989 von einem russischen Offizier auf die Tschernobyl-Katastrophe aufmerksam gemacht wurde, bereiste er die verstrahlten Gebiete, besuchte dort Krankenhäuser und Kinderheime. Das Leid berührte ihn sehr. "Ich sagte zu mir: 'Gerd, hier musst du unbedingt was machen." Seither engagiert er sich mit Spendensammlungen und gründete die Organisation "Hilfe für die Kinder und Opfer von Thschernobyl".
Heute werden insgesamt rund 460 Kinder in Kiew von der Hilfsorganisation "Help for Tschernobyl Children" betreut, die wiederum mit den Spenden aus Deutschland unterstützt wird.
"Außer Geschirr und Möbel brauchen wir alles - Kinder- und Erwachsenenkleidung, Süßigkeiten, Spielzeug, deutsche Lehrbücher, Musikinstrumente, Rollstühle, Gehwagen", zählt Gerhard Klöpper auf.
• Er und seine Helfer freuen sich nicht nur über Sachspenden, sondern auch über die ein oder andere Geldspritze, um die Transporte in die Ukraine zu finanzieren. Alle Infos gibt es unter www.tschernobylopfer.de. Wer helfen möchte, wendet sich an Gerhard Klöpper, Tel. 040 - 63648837 oder 0171 - 8353085.