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Tostedter Hauswirtschafterin spitze

Lina Keirath (re.) mit den anderen bestplatzierten Hauswirtschafterinnen (v. li.) Angelika Sappl (Bayern), Maria Schuster (Bayern), Antje Sanders (Niedersachsen) und Tina Winterhalder (Baden-Württemberg) (Foto: BDL/Gräschke)
bim/nw. Tostedt. Lina Keirath gehört zu den besten Nachwuchs-Hauswirtschafterinnen der Bundesrepublik. Die 22-Jährige hatte sich für den Bundesentscheid des Berufswettbewerbes der deutschen Landjugend in Schwarzenau (Bayern) qualifiziert. Sie überzeugte beim Endausscheid des Wettbewerbes „Grüne Berufe sind voller Leben - Zukunft braucht Nachwuchs“, an dem sich rund 10.000 junge Menschen aus Land-, Forst-, Haus- und Tierwirtschaft sowie dem Weinbau beteiligt hatten. Die Tostedterin, die sich für eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin entschieden hatte, um praktische Erfahrungen vor dem Studium zu sammeln, schaffte es auf den fünften Platz der Nachwuchs-Kräfte ihres Fachs.
Die junge Frau hat bei dem Forellenzuchtbetrieb Benecke & Wichmann in Handeloh-Wörme den Beruf der Hauswirtschafterin erlernt und musste in Berufstheorie und -praxis ihr Können beweisen. Auch Allgemeinwissen war gefragt. Punkten konnte dabei, wer wusste, wann die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung in Kraft trat (1776) oder was sich im 9. Jahr nach Christus ereignete (Varusschlacht).
Im Finale musste Lina Keirath bei einer Fachkräftetagung ein länderspezifisches Menü für vier Personen zubereiten und dabei regionale wie saisonale Produkte verwenden.
Als Landessiegerin für Niedersachsen angetreten, ging es Lina Keirath - wie den anderen - nicht nur um den Wettbewerb, sondern auch um den Blick über den Tellerrand. Der hat ihr nicht nur neues Wissen und Selbstbewusstsein gebracht, sondern auch ein Netzwerk, mit dem sich die Herausforderungen der Zukunft besser meistern lassen. „Der Berufswettbewerb hat mir persönlich neue Kontakte, viele Erlebnisse und eine bessere Verknüpfung mit der Ausbildung gebracht“, sagt sie. „Ich möchte demnächst studieren und danach in der Beratung oder Produktentwicklung tätig sein“, so Lina Keirath.
• Mehr zum Berufswettbewerb 2013 unter www.landjugend.de