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Tostedts Königspaar Detlef und Annegret Lengning blickt auf gelungene zweite „Amtszeit“ zurück

Die Königscrew (hinten v. li.): Yvonne Lengning, Bernd Krause, Ruhne Sörensen, Detlef Lengning, Peter-Wilhelm Henkel, Hans-Hermann Baden und Jaqueline Lengning sowie vordere Reihe v. li.: Andrea Sörensen, Birgit Baden, Annegret Lengning, Susanne Krause und Gundel Henkel (Foto: Uli Seidel)
 
Damenkönigin Regina Marquardt (Mi.) mit ihren Begleiterinnen Birgit Gottschalk (re.) und Petra Graf (Foto: oh)
bim. Tostedt. So etwas hatte es zuvor in der 160-jährigen Geschichte des Schützenvereins Tostedt nicht gegeben: Detlef Lengning (48), genannt „der Standfeste“, hängte nach Ablauf seiner ersten „Amtszeit“ als Schützenkönig noch ein Jahr dran. Seit 2012 regiert er die Tostedter Schützen und bewies, wie sehr er zu seinem Verein steht. Am kommenden Wochenende wird nun ein königlicher Nachfolger gesucht.
Detlef Lengning gehört dem Tostedter Schützenverein seit 39 Jahren an. In den ersten 30 Jahren war er auch im Spielmannszug aktiv. Außerdem ist er passionierter Sportschütze und engagiert sich im Festausschuss. 1989/90 war er bereits Vizekönig. Neben dem Schützenverein ist sein größtes Hobby der HSV.
Als standfest erwies sich auch seine Königin Annegret. Sie erfuhr im vergangenen Jahr auf dem Weg zum Schützenplatz - die Blumen für die neue Königin bereits gekauft - dass sie mit ihrem Mann ein Jahr weiter regieren wird und ließ sich von dieser Neuigkeit nicht umhauen. „Gundel, du musst tapfer sein, wir gehen in die zweite Runde“, bereitete sie eine der Begleiterinnen vor.
Neben Gundel und Peter-Wilhelm Henkel standen dem Königspaar die Begleiterpaare Ruhne und Andrea Sörensen, Hans-Hermann und Birgit Baden sowie Bernd und Susanne Krause zur Seite.
„Das Schützenfest im vergangenen Jahr war sehr schön. Auch der eigene Königsball und der Kreiskönigsball waren die Highlights“, sagt Detlef Lengning, der mit seiner Crew fast alle Schützenfeste der Umgebung besuchte. „Da, wo wir waren, hatten wir alle unseren Spaß. Und wir wurden von der Jugend stark unterstützt“, so Lengning. Schützenpräsident Karl-Siegfried Jobmann bestätigt: „Egal, wo wir hin sind, waren wir mit 15 Erwachsenen und rund 30 Jugendlichen zu Gast. Die sind immer vorne mit dabei.“
Und dann verrät der Schützenpräsident noch augenzwinkernd den wahren Grund für Detlef Lengnings zweites Königsjahr: „Detlefs Traum war, einmal als König zum befreundeten Schützenverein nach Dannenberg zu fahren.“ Dort war im vergangenen Jahr kein König ausgeschossen worden, weil das Schützenfest wegen des Elbe-Hochwassers ausgefallen war. Und so konnte Detlef Lengning seinen Besuch Anfang dieses Monats nachholen.
Jetzt freuen sich die Tostedter Schützen auf ihr eigenes Fest und hoffen, dass das Wetter mitspielt und viele Gäste mit ihnen feiern.

Jungschützen unter sich

Nicht nur Tostedts Schützenkönig und seine Crew blicken auf ein gelungenes Königsjahr zurück. Auch für Jugendkönig Tim Heinze (18), genannt „der Glückliche“, und Jugendkönigin Alina John (18), „die Abräumerin“, wird das Jahr in schöner Erinnerung bleiben.
„Beim Jungschützenkommers am Tag vor Vatertag hatten wir 18 Gastvereine in unseren Clubraum eingeladen und rund 130 Gäste begrüßt“, erzählt Tim Heinze.
Auch Präsident Karl-Siegfried Jobmann ließ es sich nicht nehmen, vorbei zu schauen. „Aber nur bis 22.30 Uhr. Danach sollte die Jugend alleine feiern“, so Jobmann.
Der Tostedter Schützenverein veranstaltete zum dritten Mal einen Jungschützenkommers. Vor drei Jahren hatte der Vorstand die Altersgrenze der Jugendabteilung auf 16 bis 25 Jahre neu festgesetzt. Zuvor waren alle Kinder und Jugendlichen zwischen zehn und 25 Jahren Jungschützen. Jetzt wird unter den Zehn- bis 15-Jährigen ein Schülerkönig und unter den 16- bis 25-Jährigen ein Jugendkönig ausgeschossen. Ein Konzept, das sich bewährt hat.
Mehrere Vereine aus der Samtgemeinde Tostedt und der Umgebung veranstalten nun seit einigen Jahren einen Jungschützenkommers, bei dem die jugendlichen Majestäten gefeiert werden. „Von Tostedt bis Sauensiek und Apensen feiern die jungen Leute unter sich“, so Jobmann.
Nicht nur beim eigenen Schützenfest, auch ansonsten sind die Tostedter Jungschützen im Schießsport sehr erfolgreich. So ist Finn-Hendrik Jobmann Landesmeister im Luftgewehrschießen und Elisa Matthies Landesmeisterin im Luftpistoleschießen. Christina Hinrichs ist Jugendkönigin.

Das Programm des Tostedter Schützenfestes

Freitag, 18. Juli
17.30 Uhr:
Empfang des Königs im Clubraum des Schützenhauses
18.30 Uhr: Antreten der Schützen vor dem Hotel Meierhof
19.30 Uhr: Kranzniederlegung am Denkmal (Rede Alfred Bunk)
20 Uhr: Beginn des Königsabend im Schützenhaus
22.30 Uhr: Großer Zapfenstreich mit der Blaskapelle Holsteiner Hornmusik und dem Spielmannszug
Samstag, 19. Juli
10 Uhr:
Ummarsch der Jugendabteilungen mit dem Jugendspielmannszug
12 Uhr: Beginn des Vogelschießens um die Tostedter Jugendkönigspaare
16 Uhr: Beginn des Vogelschießens um die 12. Tostedter Damen-Königin
21 Uhr: Party mit dem Playa-DJ-Team (Eintritt: 5 Euro)
Sonntag, 20. Juli
12 Uhr:
Antreten der Schützen (Bostelmanns Hotel)
12.15 Uhr: Abholen der Jugendkönige
14.30 Uhr: Abholen der Kinder und des Kinderkönigspaares vom Rathaus zum Kinderschützenfest
15 bis 17.15 Uhr: Schießen um den 31. Tostedter Bürgerkönig
15 Uhr: Beginn des Vogelschießens
15.30 Uhr: Blasmusik im Schützenhaus unter der Leitung von Karsten Lange
17.30 Uhr: Proklamation des Kinderkönigspaares und des Schülerkönigs im Schützenhaus mit dem Jugendzug und dem Spielmannszug
18 Uhr: Wegbringen der Fahne (2. Zug)
20 Uhr: Festball mit der Band Traumboot und Proklamation des 31. Tostedter Bürgerkönigs (Eintritt frei)
Montag, 21. Juli
8.30 Uhr:
Antreten der Schützen (Bostelmanns Hotel)
12 Uhr: Frühschoppen im Schützenhaus mit Rodizio und Schützengericht
15 Uhr: Fortsetzen des Vogelschießens
17.30 Uhr: Musik im Schützenhaus (Blaskapelle Holsteiner Hornmusik)
19 Uhr: Proklamation der neuen Tostedter Könige mit traditioneller Parade
20 Uhr: Festball mit der Band "Les Amis" (Eintritt frei)
23 Uhr: Großes Feuerwerk.