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Viele Lkw-Fahrer mit zu schweren Brummis halten sich nicht an Brücken-Befahrungsverbot

Eines der Schilder, mit denen Lkw über 24 Tonnen auf das Brücken-Befahrungsverbot hingewiesen werden
bim. Sprötze. Das war zu befürchten: Seit dem 11. Dezember darf die Bahnbrücke auf der B3 bei Sprötze von Lkw über 24 Tonnen nicht mehr befahren werden, weil sie zu marode ist. Doch viele Berufskraftfahrer halten sich nicht an diese Regelung. Die Polizei hat am Mittwochnachmittag in nur dreieinhalb Stunden 64 Lkw mit zu hohem Gesamtgewicht festgestellt. Alle Fahrer werden sich auf ein entsprechende Bußgeld einstellen müssen.
In einigen Fällen sprachen die Beamten mit den Kraftfahrern. Dabei stellte sich heraus, dass viele die genaue Bedeutung des Verbotsschildes gar nicht kannten. Sie nahmen an, dass sich die Beschränkung auf das tatsächliche Gewicht und nicht auf das maximal zulässige Gesamtgewicht bezieht.
Sollte die Brücke weiter mit zu schweren Fahrzeugen befahren werden, muss sie nötigenfalls früher als geplant - also vor 2016 - für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Leidtragende sind dann vor allem die Tostedter, über deren Gemeindegebiet die Umleitungsstrecken verlaufen
Die Polizei hat angekündigt, die Kontrollen fortzusetzen.