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"Werner von der Mühle" aus Kampen ist verstorben

Werner Wentzien - hier mit seiner Frau Dora (†) bei der diamantenen Hochzeit im April 2014 - ist mit 89 Jahren verstorben (Foto: archiv bim)
bim. Kampen. Im Dorf Kampen war er als „Werner von der Mühle“ bekannt, in der Region als jahrzehntelanger Silomeister der Stader Saatzucht, der der landwirtschaftlichen Kundschaft als „Seele der Genossenschaft“ in Erinnerung blieb: Heiligabend ist Werner Wentzien im Alter von 89 Jahren verstorben.
Der gebürtige Todtshorner Werner Wentzien begann seine berufliche Karriere auf einer Werft in Wilhelmsburg als Schiffszimmermann. Ab 1954 unterstützte er zwölf Jahre lang Heinrich Blanck in der Kampener Windmühle, neben der er mit seiner Frau Dora (†) im eigenen Häuschen lebte. Für die Mühle war er Müller, Landwirt, Kraftfahrer und Handwerker in einer Person. 1966 wechselte er zur Genossenschaft, der späteren Stader Saatzucht, wo er bis zur Pensionierung Silomeister war.
In seiner Freizeit engagierte sich Werner Wentzien seit 1977 im Kirchenvorstand der Nikodemus-Kirchengemeinde Handeloh, davon 23 Jahre als Kirchenvorsteher, und kümmerte sich jahrzehntelang ehrenamtlich um den Friedhof in Welle. 27 Jahre lang saß er für die CDU im Gemeinderat Welle-Kampen. Er war 60 Jahre lang Mitglied in der Feuerwehr, zuletzt als Hauptfeuerwehrmann, und Ehrenmitglied im Schützenverein.
„Mein Vater war ein ‚Hans-Dampf in allen Gassen‘, war immer für andere da, wenn er gebraucht wurde. Und er war stets sozial engagiert, nahm sich der Alten und Kranken an und kümmerte sich um arme Seelen“, sagt seine Tochter Dörte Brenning. Der liebenswerte Mann war in der Umgebung hochgeschätzt. Dabei nahm sich Werner Wentzien selbst zurück, drängte nie in den Vordergrund.
Er hinterlässt vier Kinder, fünf Enkelkinder und einen Urenkel. • Die Trauerfeier findet am Freitag, 6. Januar, um 14 Uhr auf dem Friedhof in Welle statt.