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Wildbienen und Wurzeln verzögern Radwegsanierung in Königsmoor

bim. Königsmoor. Die Radwegsanierung entlang der Baurat-Wiese-Straße (K23) in Königsmoor verzögert sich. Gründe sind ein während der Bauphase entdecktes Wildbienen-Vorkommen sowie einige stärker als erwartet ausgebildete Baumwurzeln. Die letzten beiden Wege-Abschnitte werden nach den Wintermonaten im Frühjahr 2017 fertiggestellt.
Wie berichtet, wurde der Radweg an der K23 in mehreren Bauabschnitten für rund 240.000 Euro saniert und teilweise erneuert. Die Baumaßnahme ist bis auf zwei Abschnitte abgeschlossen. In der Nähe der Einmündung Baurat-Wiese-Straße/Mittelweg wurde im Radwegepflaster eine sehr seltene Wildbienenart festgestellt. Um dieses unter Naturschutz stehende Bienenvorkommen zu schützen, wurden die Bauarbeiten unterbrochen und ein Fachgutachter hinzugezogen. Gemeinsam mit einem Biologen gelang es der Kreisverwaltung, die Baumaßnahme so zu modifizieren, dass einerseits die Radwegsanierung abgeschlossen und andererseits die nützlichen Wildbienen weiter einen Lebensraum in Königsmoor finden. So gehen Radwegesanierung und Artenschutz Hand in Hand.
Zudem konnte der Radwegabschnitt von der Einmündung der K23 in die B75 bis zur Einmündung Nordweg durch die erst während der Bauarbeiten festgestellte starke Wurzelbildung mehrerer Eichen und Birken unterhalb des Betonpflasters nur zum Teil fertiggestellt werden. Die Kreisverwaltung prüft derzeit, wie der Radweg dauerhaft erneuert werden kann, ohne dass die Baumwurzeln die Radwegbefestigung in kurzer Zeit wieder zerstören.
Beide Teilabschnitte werden in den Wintermonaten zunächst wieder geschlossen bzw. provisorisch gesichert. Die Schilder “Vorsicht Radwegschäden“ bleiben aufgestellt.