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Willkommensfest an der neuen Asylbewerberunterkunft in Tostedt

Flüchtlinge und Unterstützer werben für das Willkommensfest
bim. Tostedt. Das "House of Tolerance", das bunte Häuschen, das vor zwei Jahren während des internationalen Bürgerfestes in Tostedt entstanden ist, zieht am Sonntag, 5. Juli, vom Rathaus zur neuen Asylbewerberunterkunft hinter dem Tostedter Feuerwehrhaus, Todtglüsinger Straße. Ab 15 Uhr steigt dort eine Willkommensparty, zu der alle Bürger herzlich eingeladen sind.
"Das Haus ist das Symbol für eine Willkommenskultur. Den Umzug verbinden wir mit einer Begrüßungsaktion", erläutern Ulli Graß und Gerald Meier vom "Forum für Zivilcourage", das auch durch die Veranstaltung führt.
Einige der Flüchtlinge werden den Mitfeiernden auf der Krar, einem afrikanischen Zupfinstrument, Musik aus Eritrea näherbringen.
Dann soll es ins benachbarte Christus Centrum Tostedt (CCT) gehen, in dem es ein weiteres internationales Café gibt. Dort besteht jeweils sonntags ab 15 Uhr die Möglichkeit für Einheimische und Flüchtlinge, sich auszutauschen sowie die jeweils fremde Sprache und Kultur kennenzulernen. Gute Erfahrungen gibt es bereits mit den internationalen Cafés in den Gemeindehäusern der Johannes-Kirchengemeinde und der Heilig Herz-Jesu-Gemeinde, die vom Flüchtlingsunterstützerkreis organisiert werden.
"Die Probleme haben sich seit der Ankunft der ersten Flüchtlinge in Tostedt im vergangenen Jahr verändert", sagt Pastor Gerald Meier. Während sich zuvor Fragen wie "Wie lange bleibe ich?" und: "Wird mein Asylantrag bewilligt?" ging, besteht jetzt, nachdem viele von ihnen die deutsche Sprache erlernt haben, die Möglichkeit, eine Arbeit aufzunehmen. Betriebe, die den Flüchtlingen Pratikumsplätze anbieten können, werden gebeten, sich mit Gerald Meier unter gerald.meier@kirche-tostedt.de in Verbindung zu setzen.