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Wistedter Flohmarkt war wieder bestens besucht

CDU-Landtagsabgeordneter Heiner Schönecke (li.) und Bürgermeister Sven Bauer am Stadt der "Mädels", die traditionell Cocktails mit und ohne Alkohol verkaufen
bim. Wistedt. Haushaltszubehör, Spielzeug, Kleidung, historische Leuchten und Bücher oder ein Teller mit den Konterfeis von Prinz Charles und Lady Diana - beim Flohmarkt in Wistedt fanden viele Schätzchen einen neuen Besitzer. Schnäppchenjäger hatten die Gelegenheit, an 500 Ständen im Ortskern zu stöbern, Bekannte zu treffen oder bei strahlendem Sonnenschein einfach nur Flohmarktflair zu genießen. Bis zu 5.000 Besucher waren gleichzeitig in den Straßen unterwegs.
Dabei hatte eine kurzfristige Sicherheitsauflage der Polizei bei den Flohmarktorganisatoren Birgit Zeuner und Hartmut Böttcher für reichlich Kopfzerbrechen gesorgt. „Nur 46 Stunden vorher haben wir von der Anordnung erfahren, dass wir die Zugänge sichern müssen“, berichteten die beiden. Doch woher so kurzfristig noch Betonringe bekommen? „Unser Bürgermeister Sven Bauer hat geistesgegenwärtig reagiert und mit der Polizei den Kompromiss ausgehandelt, dass wir Trecker aufstellen dürfen“, so Hartmut Böttcher. Eine gute Lösung, die dank der Hilfbereitschaft der ansässigen Landwirte unproblematisch zu organisieren war. Die großen Traktoren störten das Bild überhaupt nicht, im Gegenteil: Einige Aussteller bezogen sie einfach in ihre Präsentation mit ein.
Die Besucher waren begeistert, insbesondere davon, dass ausschließlich private Anbieter vertreten waren. „Ich finde es toll. Flohmärkte wie diese sollten öfter stattfinden“, schwärmte Reinhard Lenz aus Buchholz.
Für Heidi und Herbert Theilemann ist die Teilnahme als Aussteller selbstverständlich. „Wir sind von Anfang an dabei. Früher mit einem Schnapsstand, jetzt verkaufen wir Bekleidung. Wir haben hier unseren Stammplatz, sozusagen ein Dauerabonnement“, so die Wistedter.