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Wohin mit dem ganzen Pferdemist?

Jannin Dankwardt mit ihren Pferden Askaja und Huinur und einem großen Haufen Mist
bim. Tostedt. Askaja und Huinur sind zwei niedliche kleine Shetlandponys. Aber: Kleinvieh macht auch Mist. Und der wird für Pferdehalterin Jannin Dankwardt (33) aus Tostedt allmählich zum Problem, denn sie weiß nicht mehr, wohin mit den Äpfeln. "Ich weiß von mehreren privaten Pferdehaltern, die dieses Problem haben", sagt sie.
Jannin Dankwardt hält seit acht Jahren Pferde. Eine Gärtnerei, die ihr zuvor den Pferdemist abnahm, würde nun lieber Gärreste aus Biogasanlagen zum Düngen verwenden, erzählt sie.
Da in Biogasanlagen auch Gülle verwertet wird, kam sie auf die Idee, nicht nur bei Landwirten, sondern auch bei einer Biogasanlage nachzufragen, um Abnehmer für ihren Pferdemist zu finden - allerdings ohne Erfolg. Innerhalb eines halben Jahres hat sich nun Mist in der Menge für einen großen Anhänger angesammelt.
Weil sie selbst weder Trecker noch Anhänger hat, ist Jannin Dankwardt außerdem darauf angewiesen, dass jemand den Pferdemist abholt.
"Der Pferdemist besteht zu 80 Prozent aus Pferdeäpfeln und zu 20 Prozent aus Heu und Spänen und ist guter Dünger für Garten- oder Landschaftsbauer", so Jannin Dankwardt.
Wer den Mist haben möchte und selbst abholen kann, meldet sich unter Tel. 0174-1669889.