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Anlieger wollen Kita-Bau verhindern

bim. Tostedt. Der Streit um den geplanten Neubau einer Kindertagesstätte mit Krippe in der Tostedter Dieckhofstraße für rund 2,6 Millionen Euro geht auch nach dem gescheiterten Bürgerentscheid weiter. Die Realisierung des Vorhabens könnte sich weiter verzögern, denn zwei Anlieger haben jetzt beim Landkreis Widerspruch gegen die Baugenehmigung eingelegt und wollen damit den Bau stoppen. Wie berichtet, hatte der Landkreis Ende März die Baugenehmigung erteilt
Die von den Anliegern beauftragte Anwaltskanzlei bezieht sich u.a. auf die bereits im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens im Januar vorgebrachten Einwendungen. Darin wurde beispielsweise kritisiert, dass zu Unrecht auf einen Umweltbericht verzichtet worden sei, die Planung kein schlüssiges Verkehrskonzept und Defizite bei der Handhabung der Stellplätze aufweise und der Bebauungsplan die mit den Festsetzungen verbundenen Lärmentwicklungen nicht hinreichend berücksichtige.
Der Widerspruch selbst habe zwar keine aufschiebende Wirkung, so Kreissprecher Bernhard Frosdorfer. Allerdings ein Antrag, mit dem die Anlieger fordern, die aufschiebende Wirkung anzuordnen. Und der werde kommende Woche im Kreisbauamt geprüft.