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Antragsunterlagen zur Heidewasserförderung liegen in den Rathäusern aus

(bim). Einen neuen Antrag auf Förderung von Grundwasser aus der Nordheide haben die Hamburger Wasserwerke (HWW) vorgelegt. Das Unternehmen möchte demnach über einen Zeitraum von 30 Jahren 18,4 Millionen Kubikmeter Wasser jährlich aus den Brunnen der Fassungen Nordheide Ost und West sowie Schierhorn fördern. Die Antragsunterlagen liegen in der Zeit vom 19. Oktober bis einschließlich 18. November im Winsener Kreishaus sowie in folgenden Rathäusern im Landkreis Harburg aus: Buchholz, Hanstedt, Hollenstedt, Jesteburg, Neu Wulmstorf, Rosengarten, Salzhausen, Seevetal, Stelle und Tostedt. Die Unterlagen können außerdem im Internet unter www.landkreis-harburg.de/hww eingesehen werden.
Wie mehrfach berichtet, fördern die HWW seit Auslaufen der wasserrechtlichen Bewilligung im Jahr 2004 nur auf Grundlage einer wasserrechtlichen Erlaubnis 15,7 Millionen Kubikmeter Wasser jährlich aus der Nordheide. Einen neuen Bewilligungsantrag legten die HWW erst 2009 vor, der damals eine Fördermenge von 16,6 Millionen Kubikmeter Wasser vorsah und damals bereits auf heftigen Widerstand aus der Nordheide stieß, u.a., weil die HWW den Bedarf nicht ausreichend begründet hatten.
Alle aufgrund der früheren Auslegung im Jahr 2009 erhobenen Einwendungen und Stellungnahmen bleiben erhalten und müssen nicht erneut eingebracht werden. Weitere Einwände von allen, deren Belange durch die Wasserförderung berührt werden, können bis einschließlich 2. Dezember Einwendungen gegen das Vorhaben schriftlich oder zur Niederschrift während der Dienstzeiten der Rathäuser sowie im Kreishaus (Schloßplatz 6 in Winsen, Gebäude B, Zimmer 230) vorbringen (E-Mails sind nicht zulässig).