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Ausschuss gibt grünes Licht für mehrere Bauvorhaben in Tostedt

bim. Tostedt. Diverse Bauvorhaben behandelte jüngst der Planungsausschuss der Gemeinde Tostedt. Grünes Licht gab es nicht nur für die Pläne der Planungsgemeinschaft Nord, auf dem ehemaligen Dörnbrack-Gelände an der Straße Am Bahnhof mehrere Mehrfamilienhäuser zu bauen (das WOCHENBLATT berichtete), sondern auch für die Erweiterung des Hagebaumarktes, die Umnutzung des Vorwerk-Geländes in der Niedersachsenstraße für Wohnbebauung und für das Wohn- und Geschäftshaus in der Bahnhofstraße 25.
• Die Firma Vorwerk möchte ihren Hof- und Werkstattbetrieb wegen fehlender Expansionsmöglichkeiten und wiederholten Beschwerden aus der Nachbarschaft über den Werkstattlärm auf ihr Gelände im Gewerbegebiet Harburger Straße verlegen und stattdessen auf der Fläche des derzeitigen Betriebsplatzes Wohnbebauung entwickeln. Nach derzeitigem Planungsstand könnten dort sieben Mehrfamilienhäuser und ein Doppelhaus entstehen. Der Umzug könnte 2017/18 erfolgen.
• Der Hagebaumarkt im Gewerbegebiet Harburger Straße möchte in Richtung des Skoda-Autohauses Meyer entlang der B75 erweitern, wo die Betreiberfirma BVG Cementmüller Baustoffvertrieb GmbH & Co KG eine rund 5.000 Quadratmeter große Fläche erworben hat. Ziel ist eine Vergrößerung und Attraktivitätssteigerung des Gartencenters. Daran anschließend sollen die nicht überdachten Ausstellungsflächen von 1.200 auf 3.800 Quadratmeter vergrößert werden sowie der Anlieferungsbereich für das Gartencenter und Stellplätze entstehen.
• Nach Bedenken der Verwaltung gegen die ersten Pläne des Wohn- und Geschäftshauses an der Bahnhofstraße 25 hat Bauherr Heiko Best nachgebessert: Statt vier- ist das Gebäude noch dreieinhalbgeschossig mit 17 statt 20 Wohnungen und drei statt fünf Gewerbeeinheiten. Der Nussbaum muss aber nicht - wie zunächst gefordert- erhalten werden, da sonst die Zufahrt aufs Grundstück nicht möglich ist.
Auf die Frage von Nachbar Thorsten Friesecke, wie die Bahnhofstraße künftig aussehen soll, erläuterte Bauamtsleiter Axel Seute, dass im Bebauungsplan auf der Seite mit dem geplanten Wohn- und Geschäftshaus bereits viermal Bebauungsplanänderungen vorgenommen wurden für Grundschul- und Kindergartenbau, Erweiterung des Kaufhauses Bade und den Bau der Seniorenresidenz. Dort gestalterisch einen Plan drüber zu ziehen, sei nicht möglich. Gegenüberliegend soll das aber mit dem Bebauungsplan „Bahnhofstraße/Triftstraße/Waldstraße“ geschehen, sobald die Entwürfe für das DRK-Gebäude vorliegen.