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Bebauung ehemaliges Dörnbrack-Gelände: Viele Bedenken wegen eines Fußwegs

Wann? 09.05.2017 18:00 Uhr

Wo? Rathaus, Schützenstraße 26, 21255 Tostedt DE
Ein Anwohner hat Bedenken wegen der Nutzung dieses Privatweges als Fuß- und Radweg
Tostedt: Rathaus | bim. Tostedt. Die während der öffentlichen Auslegung eingegangenen Stellungnahmen der Bürger und Behörden zur Bebauung des ehemaligen Dörnbrack-Geländes zwischen Am Bahnhof und der Poststraße sind Thema in der öffentlichen Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses der Gemeinde Tostedt am kommenden Dienstag, 9. Mai, um 18 Uhr im Rathaus-Sitzungsraum, Schützenstraße 26a.
Wie berichtet, möchte die Planungsgemeinschaft Nord (PGN) das ehemalige Dörnbrack-Gelände an der Straße Am Bahnhof für die Bauherrengemeinschaft Tostedt GbR mit mehreren Mehrfamilienhäusern bebauen. Auf Wunsch der Anwohner hatte die PGN die zunächst über die Poststraße geplante Zufahrt komplett an die Straße Am Bahnhof verlegt und auch noch sozusagen auf ein halbes Haus verzichtet, um die Aussicht der Anlieger in der dahinter liegenden Morlaàsstraße nicht zu stark zu beschränken. Zur Poststraße hin ist ein privater Fuß- und Radweg vorgesehen.
Ein Anwohner hat insbesondere zu diesem geplanten Fuß- und Radweg umfangreiche Anregungen und Bedenken vorgebracht. Unter anderem müsse sichergestellt werden, dass dieser nicht mit motorisierten Fahrzeugen befahren werden kann, z.B. durch versetzte Schranken. Weiter möchte der Anlieger wissen, welche Sicherungsmaßnahmen und Zäune geplant sind, um Vandalismus oder das Eindringen Fremder in private Gärten zu verhindern. Eine naturbelassene Bepflanzung sieht er ebenfalls kritisch, da dort ein Brennpunkt entstehen könne, z.B. als Rauschmitteldepot. Letztlich schlägt der Anwohner vor, auf den Rad- und Fußweg zu verzichten.
Die meisten angesprochenen Dinge würden allerdings nicht der Abwägung des Bebauungsplanes unterliegen, sondern die spätere Durchführung betreffen, heißt es seitens der Verwaltung.
Andere Anwohner wünschen sich eine zeitnahe Anpflanzung von Bäumen und Sträuchern als Sicht-, Schmutz- und Lärmschutz und dass die Neubauten optisch dem Umfeld angepasst werden.
• Weiterhin geht es im Ausschuss u.a. um den Bebauungsplan „Gewerbegebiet Harburger Straße“ und damit um die Erweiterung des Hagebaumarktes sowie einen entsprechenden städtebaulichen Vertrag und die Aufhebung einer Straßenverkehrsfläche zwischen Triftstraße und Theodor-Storm-Straße.