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Beratung des dritten Bauabschnitts der Gartenstadt Heidloh geht in die nächste Runde

Der aktuelle Bebauungsplanentwurf: Die Reihenhäuser sollen nun nicht mehr angrenzend an die Straße „Am Erdbeerfeld“ entstehen, sondern weiter ins Innere des Neubaubereichs verlegt werden. Auch soll die Planstraße A nicht ans „Erdbeerfeld“ angeschlossen werden (Foto: Plan: Gemeinde Tostedt / Repro: MSR)
bim. Tostedt. Der Bebauungsplan für den dritten Bauabschnitt der Gartenstadt Heidloh ist Thema in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses der Gemeinde Tostedt am Dienstag, 6. Februar, um 18 Uhr im Rathaus-Sitzungsraum, Schützenstraße 26a. Dabei geht es um die von Behörden und Bürgern eingegangenen Stellungnahmen.
Die meisten Bürger-Bedenken richten sich gegen die Verkehrsführung über die Heidlohallee und die Reihenhäuser, die laut Ursprungsplanung zunächst unmittelbar angrenzend an den zweiten Bauabschnitt errichtet werden sollten.
Zumindest in zwei Punkten will die Gemeinde den Anwohnern entgegen kommen: Die Reihenhäuser sollen nun nicht mehr angrenzend an die Straße „Am Erdbeerfeld“ entstehen, sondern weiter ins Innere des Neubaubereichs verlegt werden. Auch soll die Planstraße A nicht ans „Erdbeerfeld“ angeschlossen werden.
Wie berichtet, umfasst der dritte Abschnitt rund neun Hektar, davon 5,3 Hektar Wohnbaufläche, und ist damit der größte. Zur Erschließung soll die Heidlohallee auf einer Breite von 12,50 Meter bis zum Dohrener Weg fortgeführt und an der Straße eine Bushaltestelle zur Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr eingerichtet werden.
Gemäß des Strukturkonzeptes aus dem Jahr 2001, das die planerische Grundlage für die Entwicklung des Wohnquartiers ist, sind sieben Grundstücke für Mehrfamilienhäuser, drei Bereiche für zweigeschossige Reihenhäuser (maximale Firsthöhe: 12 Meter) und 54 Grundstücke für eingeschossige Einfamilien- und Doppelhäuser (maximale Firsthöhe: 9,5 Meter) vorgesehen.
In diesem Strukturkonzept ist auch die Heidlohallee mit 12,50 Metern Breite, beidseitigen Gehwegen und Grünstreifen inklusive Parkbuchten bereits als Hauptverkehrs- und durchgehende Verbindungsstraße der drei Bauabschnitte ausgewiesen. Deshalb weist die Verwaltung die Anregungen und Bedenken der Anwohner zurück, die wegen des Durchgangsverkehrs auf der Heidlohallee ein erhöhtes Verkehrsaufkommen befürchten und von denen sich einige ein Abtrennen der Straße vom neuen Bauabschnitt wünschen. Da auch der Dohrener Weg im Zuge des dritten Bauabschnitts der Gartenstadt ausgebaut werden soll, könne der Verkehr sowohl dort als auch an der Harburger Straße in Richtung B75 abfließen, sodass eine zusätzliche Verkehrsbelastung der Heidlohallee vermieden werde, heißt es in der Sitzungsvorlage.
Um einen besseren Verkehrsabfluss zu gewährleisten, drängen einige Anwohner auf eine zügige Realisierung des ebenfalls vorgesehenen Kreisverkehrs an der Ausfahrt der Heidlohallee zur Harburger Straße.