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Berechtigte Kritik oder nur Machtgeplänkel?

Heidenau: CDU kritisiert verspätete Einladung

bim. Heidenau. Handelt es sich um berechtigte Kritik, oder geht es um Machtgeplänkel? Die Heidenauer CDU wirft u.a. Bürgermeister Reinhard Riepshoff (SPD) vor, zu Sitzungen nicht fristgerecht einzuladen oder Sitzungsvorlagen nicht entsprechend vorzubereiten und hatte deshalb angekündigt, eine zunächst für kommenden Montag anstehende Bauausschuss-Sitzung mit 23 Tagesordnungspunkten zu boykottieren.
"Es ist unsere Pflicht und uns liegt sehr daran, konstruktiv für die Bürger der Gemeinde Heidenau im Rat mitzuarbeiten. Jedoch sehen wir uns seit nunmehr eineinhalb Jahren oft nur unzureichend und nicht zeitnah von der Verwaltung informiert", so die frühere Heidenauer Bürgermeisterin Anette Randt (CDU) und CDU-Ratsherr Hartmut Detjen. Außerdem seien manche Tagesordnungspunkte so umfangreich, dass sie nicht bei einem Sitzungstermin angemessen abgearbeitet werden könnten.
Reinhard Riepshoff räumt ein, die aktuelle Sitzungseinladung einen Tag zu spät verschickt zu haben. Bei den Tagesordnungspunkten müssten aber nur elf Themen beraten werden, der Rest seien Regularien und Einwohnerfragestunden.
"Ich gehe davon aus, dass die Beteiligung, die ich durchführe, genauso gut ist, wie die meiner Vorgängerin", sagt Riepshoff. Auch habe er immer versucht, den Verwaltungsausschuss, in dem auch ein CDU-Ratsmitglied mitarbeitet, einzubinden. Wenn es in der Vergangenheit vorgekommen sein sollte, dass eine Einladung früher hätte verschickt werden müssen, sei das in den Sitzungen bisher nicht moniert worden.
Auf die Kritik hat Riepshoff umgehend reagiert. Die Sitzung soll nun - allerdings mit gleicher Tagesordnung - am 6. Juni nachgeholt werden.