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Besorgt wegen des bevorstehenden Brückenneubaus in Sprötze

Der Gesamte Verkehr von der B3 in Sprötze soll über Tostedter Straßen umgeleitet werden

bim. Tostedt. Mit großer Sorge blickt Tostedt der unmittelbar bevorstehenden Erneuerung der Eisenbahnbrücke auf der B3 in Sprötze durch die Straßenbaubehörde Lüneburg entgegen, denn der gesamte Verkehr soll über Tostedt umgeleitet werden. Auch die für zwölf Monate veranschlagte Bauzeit sieht man im Rathaus skeptisch. Schließlich hatte die Gemeinde Tostedt es geschafft, die größere Bahnbrücke in der Niedersachsenstraße, die über fünf statt wie in Sprötze über drei Gleise führt, 2010 binnen eines halben Jahres samt Rampen zu erneuern. "Trotzdem braucht eine Fachbehörde doppelt so lange", lästerte Gemeindedirektor Dirk Bostelmann in der Gemeinderatssitzung zu Recht.
Bereits seit April vergangenen Jahres wird der Verkehr über die Bahnbrücke auf der B3 wegen der mangelhaften Tragfähigkeit einspurig geführt.
Während des Brückenbaus in Sprötze vom Umleitungsverkehr betroffen sind die Niedersachsenstraße von der Bahnbrücke bis zum Knick Richtung Otter sowie von der Bahnbrücke bis zum Mahnmal in Todtglüsingen und die Harburger Straße. Der Unterbau der Niedersachsenstraße sei für Schwerlastverkehr nicht geeignet. Deshalb gilt dort seit gut zwei Jahren eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h für Lkw ab 7,5 Tonnen (das WOCHENBLATT berichtete). Prüfen will die Gemeinde nun, ob es möglich ist, den Verkehr auf der Niedersachsenstraße auf 7,5 Tonnen zu beschränken.
Dass ein Teil des Verkehrs über Neddernhof zur Harburger Straße umgeleitet wird, sei zumindest aus Gründen der Fahrbahnbelastung nicht so schlimm, da der Landkreis für 2015 plant, die marode Lohberger Straße (K57) zu erneuern.
Jürgen Lürtzing von der Tostedter Straßenverkehrsbehörde und er seien entschlossen, alle Maßnahmen zu prüfen, um die Belastung für Tostedt möglichst gering zu halten, so Bostelmann.