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CDU erwartet Fortsetzung der Y-Trassen-Planung

(bim/nw). Die jetzt erneut angeschobene Prüfung von alternativen Neu- und Ausbaustrecken zwischen Hamburg, Bremen und Hannover, insbesondere für den Güterverkehr, stößt bei der CDU im Landkreis Harburg auf völliges Unverständnis. Es sei nicht vorstellbar, dass durch die dicht besiedelten Gebiete der Metropolregion Hamburg eine weitere Trasse nur für den Güterverkehr gebaut werden kann.
„Hamburg muss zusammen mit dem Land Niedersachsen und der Bahn ein Gesamtkonzept für den Güterverkehr mit S-Bahnverlängerungen auf den Weg bringen. Dazu gehört auch die Y-Trasse, für die bereits ein abgeschlossenes Raumordnungsverfahren vorliegt“, sagt Rainer Rempe, Landratskandidat der CDU. „Jede andere Streckenalternative würde mit einem deutlichen Zeitverlust von mehreren Jahren verbunden sein. Diese Zeit haben wir angesichts des extrem steigenden Güterverkehrs aus dem Hamburg Hafen nicht.“
Der Kreistag des Landkreises Harburg hatte sich mit großer Mehrheit für die Weiterplanung der Y-Trasse ausgesprochen. Ebenso hatte der Niedersächsische Landtag mit sehr großer Mehrheit immer wieder deutlich gemacht, dass nur die Y-Trasse den Güterverkehr aus Wilhelmshaven, Bremen und Hamburg lösen kann.
„Eine Trasse quer durch den Landkreis Harburg in Richtung Celle würde eine Anbindung des JadeWeserPort nicht gewährleisten und zudem nicht in ein schienenpolitisches Gesamtkonzept passen“ so Bundestagsabgeordneter Michael Grosse-Brömer. „Die CDU im Landkreis Harburg geht davon aus, dass die Landesregierung in Hannover eine solch unsinnige Planung ebenfalls nicht unterstützen wird.“
„Die wahren Probleme haben die 56.000 Pendler, die sich täglich auf den Weg machen um ihre Arbeitsplätze zu erreichen“, ergänzt Landtagsabgeordneter Heiner Schönecke. „Die Tatsache, dass der Eisenbahnknotenpunkt Harburg seit Jahrzehnten überlastet ist, zeigt dass es sofort zu Verbesserungen kommen muss. Die CDU im Kreis Harburg wird sich für eine Gesamtkonzeption einsetzen und erwartet hier auch die Unterstützung durch das Land Niedersachsen.“
Der Landkreis Harburg nimmt den gesamten Güterverkehr aus dem Hamburger Hafen in Richtung Nord-Osten, Westen und Süden auf. Dadurch wird die starke Verkehrsbelastung deutlich, wobei der Straßenverkehr dabei noch nicht einmal berücksichtigt ist.