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CDU-Landtagsabgeordneter bittet Verkehrsminister Lies um Unterstützung in Sachen Ortsumgehung Tostedt

bim. Tostedt. In die Diskussion um eine Ortsumgehung für Tostedt schaltet sich jetzt auch der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke ein. Wie berichtet, ist die Umgehung im Referentenentwurf des Bundesverkehrswegeplanes (BVWP) 2030 in den „weiteren Bedarf“ ohne Planungsrecht herabgestuft worden. Damit wird die Umsetzung auf ungewisse Zeit verschoben, obwohl sich die Situation vor Ort nicht verbessert hat. Schönecke bittet Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies darum, die Forderung der Samtgemeinde Tostedt bei seiner Stellungnahme zum BVWP 2030 zu unterstützen.
"Seit vielen Jahren besteht in der Gemeinde Tostedt die Notwendigkeit einer Ortsumfahrung. Lastwagenfahrer nutzen die B75 seit Einführung der Autobahnmaut als Umgehungsstraße und sind somit eine große Belastung für das Zentrum der Gemeinde Tostedt", so Schönecke.
Aktuelle Untersuchungen an den Knotenpunkten im vergangenen Jahr bestätigen die für 2015 prognostizierten Zahlen. Im Schnitt durchfahren 19.500 Fahrzeuge die Ortschaft, davon 15,9 Prozent Lastwagen. Dabei ist der Umleitungsverkehr bei Unfällen oder Bauarbeiten an der A1 Hamburg-Bremen noch nicht berücksichtigt worden.
Im Bundesverkehrswegeplan 2015 stand die Ortsumfahrung Tostedt-Wistedt im „weiteren Bedarf mit Planungsrecht“. Planungsrecht wäre ab 2011 möglich gewesen. Bereits 2009 war aber klar, dass aufgrund der Konjunkturprogramme Arbeitskapazitäten erst wieder 2015 für die Planung frei würden.
Tostedts Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam hat auch bereits an das zuständige Bundesministerium einen Brief geschrieben und gefordert, dass auf Grund der vorliegenden Daten und der faktischen Belastung der Gemeinden Tostedt und Wistedt eine Einstufung in den vordringlichen Bedarf im Rahmen des BVWP 2030 erfolgen muss.