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CDU-Politiker fordert eine Polizei für Handeloh

Die Polizei könnte in Krögers Gasthof (im Hintergrund), der zum Verkauf steht, stationiert werden, so die Idee von Jürgen Mehlfeldt
bim. Handeloh. Der Ruf nach mehr Polizei geht dieser Tage landauf, landab durch die Medien. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (56, SPD) und Polizei-Gewerkschafter fordern, mehr Polizisten auf die Straße zu bringen. Auch Jürgen Mehlfeldt, der für die CDU in Handeloh kandidiert, sieht Handlungsbedarf: "Ich werde fast wöchentlich von Bürgern angesprochen, die das Gefühl haben, dass die Polizei im Bedarfsfall nicht schnell genug in Handeloh ist", sagt er. Insbesondere bei Einbrüchen oder Einbruchversuchen sei es aber unerlässlich, schnell Poizeibeamte vor Ort zu haben, um Täter zu ermitteln. Der 75-Jährige fordert deshalb eine eigene Polizei für das 2.400-Einwohner-Dorf.
"Was die Polizei aus Hanstedt abdeckt, endet in Inzmühlen. Die jetzige Dienststelle in Tostedt ist zu weit entfernt, zudem ist nachts die Polizei Buchholz zuständig", erklärt der CDU-Kandidat seine Forderung. Um in die Handeloher Dörfer wie Inzmühlen, Höckel und Wörme oder ins Büsenbachtal zu kommen, benötige die Polizei 30 Minuten. Zu lange, findet Jürgen Mehlfeldt. "Bei einer nach wie vor steigenden Anzahl an Einbrüchen muss schnellstens eine Polizeipräsenz her", so Mehlfeldt, der in Handeloh Beisitzer im Bauausschuss ist und sich u.a. im örtlichen Kirchenvorstand und in der Flüchtlingshilfe engagiert.
Dieses Thema brenne gerade auch vor dem Hintergrund, dass Krögers Gasthof an der Handeloher Hauptstraße derzeit zum Verkauf steht. "Dieses zentral gelegene Grundstück, das an den Marktplatz angrenzt, ist wichtig für Handeloh. Die Gemeinde sollte sich das Vorkaufsrecht sichern, damit nicht irgendein Investor dort eine Maximalbebauung vornimmt", so der 75-Jährige, der seine Erfahrungen im Immobilienbereich einbringen würde. Dort wäre seiner Ansicht nach ein idealer Standort für eine Polizei-Außenstelle. Außerdem könnten dort ein Eiscafé als Treffpunkt für junge Menschen, ein Dorfgemeinschaftsraum und ein behindertengerechtes Mehrgenerationenhaus entstehen, so Mehlfeldts Idee.