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"Den besten Weg finden" / Beim Neujahrsspaziergang mit Heiner Schönecke ging es auch um Naturschutzgebietsausweisung

Über 100 Wanderer gingen mit Heiner Schönecke auf Neujahrsspaziergang (Foto: Katja Seifert)
bim. Bötersheim. Dieser Termin hat inzwischen Tradition: Über 100 Wanderer begrüßte der CDU-Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke am Neujahrsmorgen zum Neujahrsspaziergang durch das romatische Estetal. Daran nahmen nicht nur CDU-Verteter und Bürger aus dem Landkreis Harburg teil, sondern auch aus dem Landkreis Stade und Hamburg. Der neue CDU-Generalsekretär Kai Seefried war überrascht, dass kaum ein Parkplatz im kleinen Ort Bötersheim mehr frei war.
Bereits bei der Begrüßung durch Heiner Schönecke wurde klar, dass die Politik auch bei dieser Wanderung Thema sein wird. Wie für viele andere Orte an der Este stehen auch für Bötersheim durch das Naturschutzrecht erhebliche Eingriffe in Eigentum und Nutzung bevor. Die Jahrhunderte lange Nutzung durch Forstwirte wäre dann erheblichen neuen Regulierungen ausgesetzt. Seit Generationen bewirtschaftet die Familie von Rogister im Estetal Forstflächen.
Besorgt wies Thilo von Rogister darauf hin: „Das sind schwerste Eingriffe in unsere Wirtschaftsweise und unser Eigentum. Wenn etwas nachhaltig ist, dann die Forstwirtschaft, begründet durch unsere Groß- und Urgroßväter. Sie haben diese Kulturlandschaft geprägt, ohne dass es Naturschutzbehörden gab, die aus Hannover oder Winsen heraus uns mit Auflagen überziehen.“
Auch Veranstaltungen wie die regelmäßig stattfindenden „Musiktage“ in Bötersheim oder der „Neujahrsspaziergang“ wären von der neuen Gesetzgebung betroffen und durch die Untere Naturschutzbehörde in Winsen zu genehmigen.
Die stellvertretende Landrätin Anette Randt (CDU) versprach, dass die CDU im Kreistag ein besonderes Augenmerk darauf haben werde, dass die angedachten Änderungen nicht zum Nachteil der Bürger in der Region führen dürfen.
Besorgt über die Vorgaben aus Brüssel und Hannover bemerkte Kai Seefried: „Es ist an der Zeit, dass die CDU vor Ort eigene Schwerpunkte umsetzt, um den besten Weg für Menschen und Naturschutz zu finden.“
Der Generalsekretär nutzte noch einmal kurz die Gelegenheit auf die vergangenen Wahlen und ihre Auswirkungen auf Niedersachsen einzugehen. Seefried betonte: „Niedersachsen gehört an die Spitze der deutschen Bundesländer und darf sich nicht mit dem Mittelfeld zufriedengeben. Es muss eine bessere Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden zur Stärkung der inneren Sicherheit durch eine starke Polizei geben. Die hohe Einbruchskriminalität im Hamburger Umland macht mir schon Sorgen. Die CDU hat im Koalitionsvertrag ihre politische Handschrift deutlich platziert, Niedersachsen wartet auf die Umsetzung. Die Menschen in Niedersachsen blicken mit Sorgen auf Berlin, wir haben mit der Koalition gezeigt, dass Lösungen möglich sind.“
Der Start ins Jahr 2018 ging mit einem großartigen Frühstück im Gasthaus "Zum Estetal" zu Ende. Und die Teilnehmer freuen sich schon, dass am 1. Januar kommenden Jahres der zwölfte Neujahrsspaziergang geplant ist.