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"Die Versorgung mit Ärzten auf dem Land verbessern"

(bim). Ein Maßnahmenpaket zur Stärkung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum präsentierten jetzt Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt und Mark Barjenbruch, Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN).
Unter der Überschrift „Gut versorgt in Niedersachsen“ stellte Ministerin Cornelia Rundt verschiedene Initiativen vor, mit denen die Versorgung der Bürger in Niedersachsen verbessert werden soll. So werden z.B. im Landkreis Leer mobilitätseingeschränkte Menschen aus dem Umland mit „Patientenmobilen“ zum Arzt in der Stadt gebracht.
Außerdem solle es auch dort, wo die Bevölkerungszahl zurückgeht, attraktive Arbeitsplätze für Ärzte und Pflegekräfte geben, die eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen. Die Landärzteförderung, das Stipendienprogramm für Medizinstudenten oder neue Möglichkeiten für die Gründung Kommunaler Versorgungszentren im ländlichen Raum sind einige der Maßnahmen.
„Die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung auf dem Land steht im Fokus der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen. Verschiedene Anreize sollen Ärzte dazu bewegen, sich in ländlichen Regionen niederzulassen", sagte Mark Barjenbruch. Diese Maßnahmen hat die KVN unter dem Motto "Niederlassen für die Menschen in Niedersachsen" gebündelt.
Um eine hochwertige und flächendeckende Versorgung in Niedersachsen sicherzustellen, hat die Landesregierung u.a. für die Jahre 2016 bis 2020 insgesamt 1,3 Milliarden Euro für Investitionen in Niedersachsens Krankenhäuser bereitgestellt, mit denen eine flächendeckende Versorgung durch Kliniken sichergestellt werden kann.
Inzwischen gebe es zudem 35 „Gesundheitsregionen Niedersachsen“, in denen neue Versorgungsmodelle insbesondere für den ländlichen Raum entwickelt werden. Auch hier arbeiten KVN und Sozialministerium eng zusammen.
Cornelia Rundt: „Unser Ziel ist es, die strikte Trennung zwischen stationärer und ambulanter Behandlung aufzubrechen und die verschiedenen Akteure im Gesundheitssektor zur Kooperation zu animieren – so lässt sich auch in dünn besiedelten Gebieten eine gute Versorgung der Patienten und Pflegebedürftigen langfristig sicherstellen.“