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Diskussion um neuen Heidebahn-Fahrplan: CDU-Abgeordneter schaltet sich ein

Heiner Schönecke schaltet sich in die Diskussion um den Heidebahn-Fahrplan ein (Foto: archiv)
(bim). Nach dem WOCHENBLATT-Bericht mit dem Titel „Fahrplan verärgert Kunden“ über den neuen Fahrplan der Heidebahn mit Verschlechterungen für die Fahrgäste aus der Nordheide Richtung Hamburg schaltet sich jetzt der CDU-Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke in die Diskussion ein.
„Jahrelang haben sich der Kreis, die Städte und Gemeinden für die Ertüchtigung der Heidebahn und für den Erhalt der Bahnhöfe Büsenbachtal, Suerhop und Wintermoor eingesetzt. Die Fahrgastzahlen zeigen, dass die Strecke enorm attraktiv für die Pendler und Touristen in und aus Richtung Hamburg ist“, so Schönecke.
Sollte es jedoch bei der derzeit schlechten Anbindung in Buchholz bleiben, würden viele Pendler auf die Bahnhöfe Tostedt, Sprötze und Buchholz ausweichen, die Strecke werde an Attraktivität einbüßen und somit wären auch wieder die drei genannten Bahnhöfe gefährdet.
In einer Anfrage möchte Heiner Schönecke nun von der Landesregierung u. a. wissen, welche Abläufe in der Fahrplangestaltung dazu geführt haben, dass es für die Pendler in Richtung Hamburg zu Verschlechterungen kam und ob es Anstrengungen gibt, diese Verschlechterungen zum nächsten Fahrplanwechsel zu heilen.
Wie mehrfach berichtet, begann die Ertüchtigung der Heidebahn Buchholz-Soltau-Hannover im Mai 2009. Die Kosten für den Ausbau der 107 km langen Heidebahn-Strecke lagen bei über 100 Millionen Euro.
Im März 2016 verkündete die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG), dass mit Abschluss des Ausbaus die Pendler ab Ende des Jahres mit mehr Zügen und schnelleren Verbindungen rechnen könnten. Nach dem Fahrplanwechsel wurde deutlich: Zwar hat sich die Fahrtzeit zwischen Buchholz und Hannover um eine halbe Stunde verkürzt, doch die Anbindung in Buchholz und weiter Richtung Hamburg ist schlechter als vorher.
Heiner Schönecke: „Es kann nicht sein, dass über 100 Millionen Euro Ausbaukosten nur zu Verbesserungen in Richtung Hannover führen und die Pendler im nördlichen Bereich eine lange Nase machen.“