Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

DLRG nimmt zur Diskussion um das Tostedter Freibad Stellung

Margret Holste (Foto: I. Holste)
bim. Tostedt. Nach der unsäglichen und offenbar nicht enden wollenden Debatte um die Zukunft des Tostedter Freibades, die im jüngsten Bau- und Planungsausschuss ihre Fortsetzung fand (das WOCHENBLATT berichtete), meldet sich nun Margret Holste, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit der DLRG-Ortsgruppe Tostedt zu Wort:
"Wie bereits im Vorwege befürchtet, konnten die Ratsherren des Ausschusses sich leider wieder nicht einigen. Wir haben uns sehr über die Entschlossenheit der Herren Feindt, Netzel, Hindersin und Allwardt gefreut. Leider scheinen die Ratsherren von Wählergemeinschaft, CDU und FDP immer noch darauf zu setzen, dass unser Bad auch weiterhin so nutzbar ist. Eine Halbierung des geplanten Budgets vorzuschlagen, scheint uns nicht zielführend.
Auch der Vorschlag, einen neuen Standort zu suchen, wirkt auf uns wie die blinde Hoffnung, von irgendwo her Geld zu bekommen. Doch dies wird ganz sicher nicht eintreffen!
Umso länger die ganze Geschichte dauern wird, desto teurer wird der Spaß. Gerade die derzeitige Niedrigzinsphase sollte genügend Anreiz für eine möglichst schnelle Investition sein.
Wir sind der Meinung, es muss jetzt gehandelt werden. Wir hoffen, dass die Ratsherren endlich ihre Versprechen einhalten und tätig werden.
Ein Schwimmbad für Tostedt ist wichtig, damit die Kinder der Samtgemeinde Tostedt schwimmen lernen und auch weiterhin üben können. Laut Statistik können nur noch ca. 50 Prozent aller Zweitklässler schwimmen, und auch die Ertrinkungsstatistik für Deutschland ist alarmierend. In 2014 sind in Deutschland 392 Menschen ertrunken. Im August 2015 waren es bereits 374 Menschen." • Der Samtgemeinderat wird am 10. Dezember über die Zukunft des Freibades beraten.