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Dohren will weiter moderat wachsen

Rolf Aldag: "Wir haben Konzepte"
bim. Tostedt. Eine Erweiterung des bestehenden, erfolgreichen Autohauses "Cohrs & Subei" um 3.000 Quadratmeter, die Ausweisung einer Fläche für drei bis vier Bauplätze am Kakenstorfer Weg sowie von drei Bauplätzen in zweiter Reihe an der Wiesenstraße - damit möchte die Gemeinde Dohren nun moderat weiter wachsen. Dafür muss der Flächennutzungsplan der Samtgemeinde Tostedt geändert werden, worum es jetzt im Planungsausschuss ging.
Gerhard Netzel (SPD) sieht die angestrebten Bauland-Ausweisungen als sinnvolle Abrundung des Ortsbildes, auch wenn es mit der Fläche am Kakenstorfer Weg eventuell Diskussionen mit dem Landkreis geben könne "wegen der durchgewachsenen Weihnachtsbaumkultur, die nun als Wald gilt." Dafür könne aber Ausgleich geschaffen werden.
Burkhard Allwardt (fraktionslos) nannte es hingegen eine "Anflickerei",  mit der er nicht glücklich sei. Vielmehr solle die Gemeinde Dohren ein längerfristiges Konzept aufstellen mit den Planungen für Wohnbebauung. Dem widersprach Dohrens Bürgermeister Rolf Aldag (CDU). Es gebe sogar zwei Konzepte - ein Ortsentwicklungskonzept, das Thilo Ramms von der Gesellschaft für regionalwirtschaftliche Forschung und Beratung mbHvor zehn Jahren erstellt hatte (das WOCHENBLATT berichtete), und ein städtebauliches Konzept, das er vor einigen Jahren mit Verwaltungsmitarbeiter Tim-Olaf Wilms-Splinter zu Papier gebracht habe. "In diesem Bereich bewegen wir uns immer", so Aldag. Das sei kein Flickwerk, sondern eine Vervollständigung.
Das sahen auch die übrigen Ausschussmitglieder so, die sich bei der Enthaltung von Allwardt für die Änderung des Flächennutzungsplanes aussprachen.