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Freibad bleibt am alten Standort

Rat beschließt Teilsanierung / Reso-Fabrik soll die Aufgaben der Jugendhilfe übernehmen

bim. Tostedt. Nun ist es amtlich: Der Rat der Samtgemeinde Tostedt hat sich einhellig dafür ausgesprochen, die Aufgaben der Jugendhilfe künftig auf die Reso-Fabrik zu übertragen. Wie berichtet, hatte Geschäftsführerin Anke Nobis bereits den Fachausschuss mit dem vorgestellten Konzept überzeugt. "Wir haben Wert auf einen Träger mit Erfahrung gelegt", so Samtgemeinderat Stefan Walnsch.
In der Samtgemeinde Tostedt leben derzeit 4.448 Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 21 Jahren. Die Samtgemeinde verspricht sich von der Übergabe auf einen Träger, dass das Jugendzentrum für wesentlich mehr als bislang täglich etwa 50 Jugendliche eine attraktive Begegnungsstätte wird. "Leider mangelte es in letzter Zeit an Fachkräften, einem Leiter des Jugendzentrums sowie einem Jugendpfleger, der als Bindeglied zwischen Jugendzentrum sowie Politik und Verwaltung eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Vereinen, Schulen, Kreisjugendpflege und Mitgliedsgemeinden pflegt", so Walnsch. Abgesehen vom pädagogischen Mittagstisch "Töster Füchse", der weiterhin in bewährter Weise durch zwei Mitarbeiterinnen der Samtgemeinde gewährleistet wird, werden die Aufgaben nun von der Reso-Fabrik übernommen.
Mit 18 zu 13 Stimmen sprach sich der Rat mehrheitlich dafür aus, das Tostedter Freibad an seinem Standort im Ortskern zu belassen, es teilweise zu sanieren und weiterhin als konventionelles Bad zu betreiben. So hatten es CDU, FDP und WG Tostedt beantragt. Keine Mehrheit fand hingegen die von den Grünen, der SPD und dem fraktionslosen Ratsmitglied Burkhard Allwardt favorisierte Umwandlung in ein chlorfreies Naturfreibad. Sowohl eine Komplettsanierung als auch eine Umwandlung würden mit 2 bis 2,5 Millionen Euro zu Buche schlagen. Geld, das die Samtgemeinde nicht hat.
Die Verwaltung wird dem Rat nun demnächst eine Planung und Budgetkostenkalkulation vorlegen für die Sanierung des Schwimmbeckens (Auskleidung mit Folie, Schwallrinne) und die umlaufende Pflasterung sowie optional für die Sanierung des Umkleide- und Sanitärbereichs und der Umgestaltung des Eingangsbereichs.