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Fünf Bauvorhaben werden diskutiert / Von Hagebau-Erweiterung bis Wohnbebauung in der Niedersachsenstraße

Die Bebauung des früheren Dörnbrack-Geländes ist ebenfalls Thema im Planungsausschuss (Foto: Marion Peschko)
 
Die Gebäude auf dem ehemaligen Dörnbrack-Gelände wurden im April abgerissen (Foto: Marion Peschko)
bim. Tostedt. Um fünf Bauvorhaben geht es in der nächsten Sitzung des Tostedter Planungs- und Umweltausschusses am Donnerstag, 24. November, um 18 Uhr in der Grundschule Poststraße. Der Hagebaumarkt möchte erweitern und die Firma Vorwerk ihre Betriebsfläche in der Niedersachsenstraße in Wohnbebauung umwandeln. Weiterhin sind die Bebauung des ehemaligen Dörnbrack-Geländes in der Straße Am Bahnhof, das Vereinshaus des Todtglüsinger Sportvereins Am Baggersee und das geplante Wohn- und Geschäftshaus in der Bahnhofstraße 25 (u.a. ehemals Friesecke) Themen.
• Auf dem Dörnbrack-Gelände, benannt nach der Familie Dörnbrack, die das Areal seit ca. 1926 nutzte, möchte die Bauherrengemeinschaft Tostedt GbR mehrere Mehrfamilienhäuser mit ca. 102 Wohneinheiten errichten. Dazu muss der Bebauungsplan „Karlstraße“, laut dem auf der Fläche bisher nur gewerbliche Nutzung zugelassen ist, geändert werden. Die Planung übernimmt das Planungsbüro PGN aus Rotenburg.
Nachdem einige Anwohner der Morlaàs- und Postraße in einer Anwohnerversammlung im Juni u.a. Bedenken gegen die über die Poststraße vorgesehene Zuwegung geäußert hatten, kam das Planungsbüro ihnen insoweit entgegen, dass die Zuwegung nun ausschließlich von der Straße Am Bahnhof erfolgen soll. Zur Poststraße hin ist ein privater Fuß- und Radweg vorgesehen.
• Die Firma Vorwerk will ihren Werkstatt- und Hofbetrieb von der Niedersachsenstraße ins Gewerbegebiet Harburger Straße verlegen und die Flächen in der Niedersachsenstraße mit insgesamt rund 8.700 Quadratmetern teilweise in Wohnbauflächen umwandeln. Die Planung der Architekten sieht mehrere Häuser mit je acht Wohnungen vor, die zum Teil über die Niedersachsenstraße, zum Teil über einen Stichweg zum Seeßelmannsgang erschlossen würden. Dafür müsste der Bebauungsplan „Timmhorstkamp“ geändert und ergänzt werden.
• Zur Stärkung seines Standortes möchte der Hagebaumarkt im Gewergebiet Harburger Straße sich in Richtung des Autohauses Meyer vergrößern. Entlang der B75 sollen das Gartencenter, die Anlieferungsfläche sowie die Stellplätze neu strukturiert und die nicht überdachten Ausstellungsflächen von 1.200 auf 3.800 Quadratmeter vergrößert werden.
• Der Bau eines viergeschossigen Wohn- und Geschäftshauses in der Bahnhofsstraße 25 war bereits im August Thema. Wie berichtet, hatte die Verwaltung Immobilienmakler Heiko Best damals empfohlen, sein Konzept u.a. mit Blick auf die Gebäudehöhe und die Parkplatzsituation zu überarbeiten. Wie berichtet, hatte Best wegen der Bedenken bereits zur August-Sitzung u.a. die Gebäudefront entlang der Bahnhofstraße durch den Erhalt der im B-Plan festgesetzten Rosskastanie von 30 auf 18 Meter verringert, einen größeren Abstand des Gebäudes zur Straße und eine „Abtreppung“ der Geschosse in der Gebäudefront vorgenommen.
In dem Plan, den Heiko Best dem Ausschuss am Donnerstag vorstellen wird, geht es außerdem noch um 17 statt der zuvor 20 Wohneinheiten und um drei statt der vorherigen fünf Gewerbeeinheiten und eine maximale Firsthöhe.