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Gestaltung des Tostedter Hindenburgparks - ein Dauerbrenner

Gestaltungsvorschläge für den Hindenburg-Park an der Ecke Schützenstraße/B75 wurden bereits im Jahr 2015 diskutiert
bim. Tostedt. Der Hindenburgpark in Tostedt beschäftigt weiterhin die Gruppe Allwardt/FDP im Tostedter Gemeinderat: Nachdem sie kürzlich die Umbenennung in Europapark beantragt hatte, folgt nun ein weiterer Antrag, den Park an der Ecke Schützenstraße/B75 betreffend. Der soll für kulturelle Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten umgestaltet werden.
Im Rahmen der Vorbereitungen des für den 17. Juni geplanten „Tags der offenen Gesellschaft“ erfuhr Harry Kalinowsky (FDP) von der Verwaltung, dass die Gemeinde für die Veranstaltung nicht in der Lage sei, für einen Stromzugang zu sorgen. Dieser hätte insgesamt rund 500 Euro gekostet. „So werden kulturelle, freizeitsportliche oder künstlerische Initiativen an diesem Ort nahezu unmöglich gemacht“, so Kalinowskys Fazit.
Er und Burkhard Allwardt schlagen folgende Umgestaltung vor: Der zentrale, bisher mit Rasen gestaltete Rundkreis soll geebnet und mit einer verdichteten Feinkiesfläche versehen werden, die sich als Bühnengrund, als Boule- oder Badmintonfläche eignet. „Da dafür das abschüssige Gelände mit einer Stützmauer plan gemacht werden muss, sollten in dem dann anzubringenden Außenkreis Halterungsmöglichkeiten für Bühnen- und Zeltaufbauten eingefügt werden“, heißt es in dem Antrag. Unerlässlich sei auch, dass die Gemeinde eine sichere Stromversorgung - ähnlich wie auf dem Platz Am Sande - gewährleiste. Kulturinitiativen, -vereine und Sportvereine sollen für eine Patenschaft geworben werden, um die fortlaufende Nutzung sicher zu stellen und das ehrenamtliche Engagement zu stärken.
Allwardt und Kalinowsky verweisen auf das im Jahr 2000 erstellte Entwicklungskonzept, laut dem Tostedt die Aufgabe habe, „kultureller Mittelpunkt zu sein und Freizeitangebote bereitzustellen“. Trotz aller bisherigen Fortschritte würden weitere attraktive, öffentlich nutzbare Flächen, die die Qualität des Ortes erhöhen und den öffentlichen Raum aufwerten, benötigt.
„Mit unserem Antrag wollen wir die Zentrumsentwicklung stärken“, so Allwardt und Kalinowsky.
• Die kleine grüne Oase Hindenburgpark beschäftigt die Politik immer wieder. Zuletzt wurden im Juni 2015 Umgestaltungsmaßnahmen vom Rat beschlossen. Seither wurden laut Gemeindedirektor Dr. Peter Dörsam neue Lampen und Fahrradständer aufgestellt sowie die Sitzstufen und -steine gereinigt. Eine damals ebenfalls beschlossene Sitzgruppe fehle noch.
Die damals diskutierte Anlage eines Kinderspielplatzes oder Generationenbewegungsparks war u.a. aufgrund der Nähe zur viel befahrenen Bundesstraße, die Anlage eines Bouleplatzes wegen der erforderlichen intensiven Pflege verworfen worden.