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Grundschüler nutzen bald Realschulräume

bim. Tostedt. Ein Teil der "Töste Realschule" soll künftig von der Grundschule Tostedt in der Poststraße genutzt werden. Die nicht mehr benötigten Gebäudeteile, der sogenannte "Würfel" und der Schulkindergarten, werden in den Sommerferien abgerissen. Die so entstehenden Flächen sollen der Grundschule als Schulhof zur Verfügung gestellt werden. Darauf verständigten sich die Mitglieder des Schulausschusses in ihrer jüngsten Sitzung.
Wie berichtet, werden die Erich-Kästner-Realschule am Düvelshöpen und die in der Poststraße ansässige "Töste Realschule" ab dem kommenden Schuljahr am Düvelshöpen zusammengeführt. Die Räume der vor zwei Jahren für rund 500.000 Euro energetisch sanierten "Töste Realschule" werden nicht mehr benötigt. Das kommt der Grundschule, die in zwei Abschnitten neu gebaut wird, nun zugute.
In Absprache mit der Grundschule haben die Verwaltung und das Architekturbüro das ursprüngliche Raumprogramm für den Anbau überarbeitet. In diesem Anbau sollen nun nur noch drei Klassen- und drei Gruppenräume, Verwaltungsräume und eine Aula entstehen. Ansonsten sollen die in der "Töste Realschule" vorhandenen Fachräume für den Kreativbereich mit Mittags- und Nachmittagsbetreuung genutzt werden. Dadurch reduzieren sich die Baukosten um 545.000 Euro auf 2,36 Millionen Euro.
Mit dem Thema befasst sich der Samtgemeinderat in seiner Sitzung am 25. Juni.
In dem Zusammenhang hatte die Gruppe Die Grünen/Burkhard Allwardt beantragt, zu prüfen, ob in den ehemaligen Realschulräumen auch eine Krippe eingerichtet werden könnte. Nach einer Besichtigung der Räume riet die für den Landkreis Harburg zuständige Mitarbeiterin des Kultusministeriums, Kerstin Steffens, davon ab. Die für eine Krippe erforderlichen Umbaumaßnahmen wären mit rund 1,6 Millionen Euro zu Buche geschlagen.