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Gruppe Allwardt/FDP im Tostedter Gemeinderat erteilt kommunaler Wohnungsbaugesellschaft eine Abfuhr

Harry Kalinowsky (Foto: privat)
bim. Tostedt. Der vom Landkreis geplanten kommunalen Wohnungsbaugesellschaft erteilt die Gruppe Allwardt/FDP im Tostedter Gemeinderat eine klare Abfuhr. „Die Ausführungen des Ersten Kreisrats Kai Uffelmann haben uns nicht überzeugt. Wir halten den Beitritt der Gemeinde zu einer landkreisbezogenen Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft ordnungspolitisch und in Bezug auf die Besonderheiten des Tostedter Wohnungsmarktes für verfehlt und schuldentreibend“, teilten Harry
Kalinowsky und Burkhard Allwardt in einer Pressemitteilung mit.
Eine Reihe der von Uffelmann vorgetragenen Argumente würden zudem nicht greifen. So stehe die Prognose des angenommenen Fehlbedarfs auf wackeligen Füßen. Vielmehr erlebe Tostedt derzeit einen Bauboom, Experten sprechen von ca. 200 Wohneinheiten, die schon in Planung seien.
Zudem fehle in der Argumentation des Landkreises der Aspekt, dass insbesondere ältere Menschen aus ihren großen Wohneinheiten in kleinere ziehen und somit relativ mehr Wohnraum frei machen.
Uffelmann habe auch klar geäußert, dass in dem geplanten Konzept die Politiknähe gewährleistet sein solle. Aus der Vergangenheit gebe es aber zu viele schlechte Erfahrungen über den Einfluss der Politik auf ein am Markt agierendes Unternehmen, so Allwardt und Kalinowsky.