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Handeloher CDU kritisiert Bürgermeister Heinrich Richter wegen nicht bekannter Beschwerden über den Wegezustand Am Hemberg

bim. Handeloh. Hält Handelohs Bürgermeister Heinrich Richter (Freie Wählergemeinschaft Handeloh, FWH) Informationen über Anwohnerbeschwerden gegenüber den politischen Gremien zurück? Diese Frage stellte die CDU-Fraktion in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses mit Blick auf die Berichterstattung im WOCHENBLATT und einer folgenden Leserreaktion. Hintergrund war Kritik am Zustand der Straße Am Hemberg. „Den Hemberg haben wir bei keiner Bereisung auf dem Zettel gehabt“, so Iris Gronert (CDU).
Richter erklärte, ihm sei in den vergangenen Jahren von Anliegern gesagt worden, den Straßenzustand so zu belassen, damit dort nicht zu schnell gefahren wird. Die Leserbriefschreiberin wohne nicht Am Hemberg, nutze den Weg aber als Abkürzung zur Wörmer Straße. Von den Hemberg-Anwohnern seien kaum Anfragen an die Verwaltung herangetragen worden. Wie beim Pferdekopf gebe es auch dort unterschiedliche Auffassungen über den Wegezustand.
Nach der CDU-Kritik und vor der Sitzung hatte der Bürgermeister dennoch die sieben Anwohner aufgesucht und ihnen drei Fragen gestellt:
1.) Müsste der Weg häufiger ausgebessert werden, damit er komfortabel zu befahren ist?
2.) Soll der Weg weiter wie bisher gepflegt werden, damit er nicht so schnell befahren wird?
3.) Soll der Zustand des Weges - wie von der CDU angeregt - in einer Einwohnerversammlung diskutiert werden?
Von sechs Anwohnern habe er Antworten bekommen, so Richter. Demnach befürworte die eine Hälfte eine häufigere Ausbesserung und die andere Hälfte die bisherige Unterhaltungspraxis.
Andreas Dyck (CDU) war dennoch beharrlich. „Mehrfache Anfragen sind bei uns nicht angekommen.“ „Manche fragen, ob sie Schotter haben können, um Wege selbst auszubessern. In anderen Fällen wird der Bauhof beauftragt“, so Heinrich Richter, der das als Aufgabe der laufenden Verwaltung ansieht, ohne Bedarf, jede Anfrage im Ausschuss zu behandeln. Wenn es um einen Grundausbau gehe, wäre der Weg auch Bestandteil einer Bereisung.
Harald Stemmler (FWH) verteidigte seinen Fraktionskollegen. Das Thema werde von der CDU unnötig aufgebauscht.
Letztlich einigten sich die Bauausschussmitglieder darauf, sich den Weg Am Hemberg bei der nächsten Bereisung, zu der die Anlieger eingeladen werden sollen, anzusehen.
Um das Thema geht es erneut in der Ratssitzung am heutigen Mittwoch, 31. August, um 19.30 Uhr im Gasthaus „Heidekrug“ in Höckel.