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Handeloher Rat bringt Bebauungsplan auf den Weg

bim. Handeloh. Für den Bebauungsplan Amselweg und Mergelweg, künftig "Amselweg Ost", sollen die Grundstücksgrößen mindestens 1.000 Quadratmeter betragen und mit einem Investor ein städtebaulicher Vertrag abgeschlossen werden. Der Abstand zur Bahn ergibt sich aus der Lage des Regenrückhaltebeckens. Auf die Entwässerungsproblematik in dem Bereich wird hingewiesen, wobei Versickerungsmöglichkeiten geprüft und gegebenenfalls auf einen Keller verzichtet werden müsse. Genauere Festlegungen sind dem Bebauungsplanverfahren vorbehalten. Das beschloss der Handeloher Rat einstimmig in seiner jüngsten Sitzung im "Heidekrug" in Höckel. Allerdings fehlten bei der Abstimmung drei CDU-Mitglieder und ein FDP-Mitglied.
Der Flächennutzungsplan der Samtgemeinde Tostedt sehe für Handeloh am Ende des Amselwegs Richtung Mergelweg eine Wohnbaufläche vor, die schon bei der Bebauungsplanaufstellung Meisen-, Amsel- und Mergelweg 2010/2011 zur Debatte stand, informierte Bürgermeister Heinrich Richter (FWH). Diese sei dann aber wegen des damaligen Gerichtsverfahrens, in dem ein Anlieger die Gemeinde wegen der Entwässerungsproblematik verklagt hatte, und der daher eiligen Entscheidung nicht einbezogen worden.
Von der zur Diskussion stehenden 12.000 Quadratmeter großen Fläche sollten nun 7.000 bis 8.000 Quadratmeter für Wohnbebauung vorgesehen werden. "Die Entwickungsgesellschaften wollen in Grundzügen wissen, worauf sie sich berufen können", so Richter.
Uwe Blanck (Grüne) unterstrich, dass die Entwässerungsprobleme nicht zu unterschätzen seien und riet, die Bürger beim Thema Erschließung mit einzubinden, um zu vermeiden, dass Schleichwege entstünden. Im Verwaltungsausschuss sei nicht angesprochen worden, ob das neue Baugebiet über eine Stichstraße oder über eine U-Verbindung erschlossen werden soll. Bei Letzterem müsse die Ertüchtigung des Mergelweges geklärt werden.
• Weiterhin ging es um einen Antrag, ein 4.000 Quadratmeter großes Grundstück, das sich an die Bebauung des Ameisenwegs anschließt, entlang des Mergelwegs als Wohnbebauung auszuweisen, was von der Samtgemeinde Tostedt abgelehnt wurde, da das Grundstück im Außenbereich liegt. Somit lehnte auch der Handeloher Rat den Antrag einstimmig ab.
• Die von der CDU geforderte Einwohnerversammlung zum Thema Bauleitplanung in Handeloh soll voraussichtlich in der zweiten Oktoberhälfte stattfinden, informierte Bürgermeister Richter.
• Auch wenn derzeit nur ein Kutschunternehmen aus Bendestorf Kutschfahrten in Handeloh anbietet, will die Gemeinde einen Wunsch für eine Kutschtrasse durch den Ort im Rahmen des "Dialog Kutsche" melden - als Bereicherung für den Fremdenverkehr und für den Fall, dass sich wieder ein Kutschbetrieb in Handeloh ansiedelt. Diese Trasse führt u.a. von der Bahnhofstraße, über "Im Gehege" und die Dröge Heide auf dem breiten Weg, der an der Gemarkungsgrenze von Handeloh und Welle entlang führt, bis zum Bahnübergang Timmerloher Weg, bis dieser auf den Weg von Wintermoor nach Wehlen stößt.