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Hundeschwimmen in Tostedt zum dritten Mal abgelehnt

bim. Tostedt. Dieser Antrag war wohl nur halbherzig. Das zumindest lässt die Ausage von Rolf Aldag (CDU) vermuten: „Trotz überschaubarer Tagesordnung müssen wir uns nicht unnötig an diesem Tagesordnungspunkt festbeißen“, meinte er zu dem von ihm und Jan Hinnerk Zirkel (Wählergemeinschaft Wistedt / WGW) gestellten Antrag auf Durchführung eines Hundeschwimmtages im Freibad Tostedt. Begründung: „Da das Becken des Tostedter Freibades und seine Technik im Zuge der Sanierung im Sommer ohnehin abgerissen und neu gebaut werden, ist dies eine einmalige Gelegenheit.“
Rückblick: Der inzwischen aufgelöste Freibadförderverein hatte erstmals im Jahr 2015 einen Antrag auf ein Hundeschwimmen im
Tostedter Freibad gestellt, der damals vom Rat mehrheitlich abgelehnt wurde. Ein Argument: Manche Menschen könnten ein Problem damit haben, später im gleichen, wenn auch komplett neu befüllten und gereinigten Becken wie Hunde zu baden.
Da die Freibadsanierung bereits im vergangenen Jahr erfolgen sollte, unternahm die damalige Vorsitzende des Freibadfördervereins, Jasmin Kramer, einen erneuten Vorstoß. Da sich kein Ratsmitglied fand, das einen Antrag auf Aufhebung des ablehnenden Ratsbeschlusses gestellt hatte, lehnte die Verwaltung das Vorhaben ab.
Der Hundeschwimmtag sei eine nette Geste den Hundehaltern gegenüber, die eine solche Veranstaltung gerne besuchen würden. „In Zukunft ist das durch die Folienauskleidung im Becken ausgeschlossen“, so Rolf Aldag zum aktuellen Antrag.
Klaus-Dieter Feindt (SPD) erinnerte an den immer noch bestehenden Ratsbeschluss und dass es keinen Veranstalter gebe, der gegebenenfalls in Haftung genommen werden könne.
Während sich Harald Stemmler (WG) seinem Vorredner anschloss, plädierten Karin Plate (CDU) und Gerhard Netzel (SPD) für mehr Flexibilität und für eine einmalige Durchführung eines Hundeschwimmens.
Die Verwaltung sieht erhebliche Schwierigkeiten bei der Umsetzung, denn die Bauarbeiten für das neue Freibad sollen im August nach den Sommerferien beginnen. Und selbst wenn das nicht klappt, soll das Freibad bis unmittelbar vor dem Start der Bauarbeiten geöffnet bleiben.
Auch innerhalb der Fraktionen gab es zu dem Thema keine einheitliche Meinung. Letztlich wurde das Hundeschwimmen mit acht zu 20 Stimmen abgelehnt.