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"Keine störenden Betriebe": Mit der Erschließung des erweiterten Gewerbegebietes entlang der B75 wird bald begonnen

Christian Weiß von der Firma Vorwerk mit dem Plan für die Gewerbegebiets-Erweiterung (Foto: bim)
bim. Tostedt. Der Bebauungsplan für die Erweiterung des Gewerbegebietes an der Harburger Straße in Tostedt in Richtung Dohrener Weg erlangt in diesen Tagen Rechtskraft. Der städtebauliche Vertrag zwischen dem Rohrleitungsbauunternehmen Vorwerk, das das Gebiet erschließt, und der Gemeinde ist unterzeichnet. "Spätestens diesen Monat ist alles unter Dach und Fach. Ich freue mich riesig darüber, dass es nun losgehen kann", so Christian Weiß von Vorwerk.
Der Firma Vorwerk gehören die Flächen entlang der B75 von der Harburger Straße bis fast zum Tostedter Feuerwehrhaus, die das Unternehmen in drei Abschnitten erschließen will. In dem 1999/2000 von Vorwerk erschlossenem ersten Abschnitt gibt es keine freien Grundstücke mehr. Seit September 2011 befassten sich Vorwerk und die politischen Gremien der Gemeinde mit der Erweiterung.
"Wir sind mit Hochdruck an der Vorbereitung der inneren und äußeren Erschließung des Gebietes", sagt Weiß. In Absprache mit dem Landkreis wird demnächst auch mit dem Bau des Schmutz- und des Regenwasserkanals begonnen.
Wie mehrfach berichtet, wird die Zufahrt zum erweiterten Gewerbegebiet über eine Linksabbiegespur von der B75 in den Dohrener Weg und von dort in die Verlängerung der Friedrich-Vorwerk-Straße erfolgen. In dem künftigen Zufahrtsbereich werden bis Ende Februar einige Bäume entlang der B75 und des Dohrener Wegs gefällt. "Ich gehe davon aus, dass wir die Erschließung in diesem Jahr abschließen werden", so Weiß.
Was die Ansiedlung von Unternehmen angeht, sagt Weiß: "Ich habe zahlreiche Anfragen, aber wir sind noch gar nicht richtig in der Vermarktungsphase. Auf der Nettobaulandfläche von 6,1 Hektar können wir attraktive Preise und eine gute Lage bieten." Die Anwohner der Gartenstadt Heidloh nebenan kann er beruhigen: "Es wird keine störenden Betriebe geben", betont Weiß.
Fest steht bereits, dass das im ersten Abschnitt des Gewerbegebiets ansässige Skoda-Autohaus Meyer erweitern und ein Volkswagen-Autohaus bauen will. Auch die Firma "Marquardt Bedachungen" möchte ins neue Gebiet. Weitere Interessenten sind eine Brandschutzfirma, zwei Firmen aus dem Bereich Elektro und Multimedia, ein Messbüro für Windenergie, ein Autohändler und zwei Gartenbaubetriebe.
"Über die Realisierung einer Pkw- und Lkw-Tankstelle sind wir weiter in aussichtsreichen Gesprächen", so Weiß. Mit welchen Anbietern, will er allerdings noch nicht preisgeben. "Es wird nur das gebaut, was der Bebauungsplan hergibt. Es wird keine Lkw-Waschanlage dort geben und auch keinen Autohof wie in Mienenbüttel mit den gefürchteten Konsequenzen", beruhigt Weiß im Hinblick auf die Bedenken der Anwohner.