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Kindergarten Wistedt soll um eine Krippe erweitert werden

Die Krippe in Wistedt soll nach dem Entwurf von Architekt Hans-Jürgen Schmidt gebaut werden

Ausschuss empfiehlt, Kindertagesstätte „Minitos“ vorerst nicht zu erweitern / Verwaltung soll prüfen, ob Hausmeisterwohnung für den Kiga-Betrieb genutzt werden kann

bim. Tostedt. Am Kindergarten in Wistedt soll im kommenden Jahr eine Krippengruppe mit den erforderlichen Nebenräumen angebaut werden. Das hatte der Rat bereits im Juni einstimmig beschlossen. Der Jugend- und Sozialausschuss befürwortete jetzt den entsprechenden Objekbeschluss gemäß den Planungen des Architekturbüros Schmidt aus Schneverdingen, das in Zusammenarbeit mit der Verwaltung und dem Kindergarten ein Raumprogramm erstellt hatte. Voraussichtliche Kosten: 850.000 Euro, die im Nachtragshaushalt 2014 bereit gestellt werden sollen.
Grünen-Ratsfrau Birgit Lohmann konnte sich einen Seitenhieb auf die anderen Fraktionen nicht verkneifen. „Schade, dass Ihnen die Erweiterung des Kindegartens Wistedt um eine Krippengruppe erst jetzt eingefallen ist, nachdem das Mammutprojekt Dieckhofstraße angeschoben wurde“, sagte sie im Hinblick auf den derzeitigen Bau einer Kita mit Krippe in der Dieckhofstraße im historischen Ortskern Tostedts, der zum nächsten Kindergartenjahr abgeschlossen sein soll. Die Grünen hatten in der damaligen Diskussion die Erweiterung bestehender Kindertageseinrichtungen um Krippen favorisiert.
Das Thema steht am 10. Dezember auf der Tagesordnung im Samtgemeinderat.
• Aufgehoben werden soll laut dem Ausschuss der Ratsbeschluss, die Kita „Minitos“ in der Triftstraße“ um eine Krippengruppe zu erweitern, wie von CDU, FDP und Wählergemeinschaft beantragt. Zunächst war vorgesehen, die Minitos-Krippenkinder während der Bau- und Sanierungsphase in der Triftstraße vorübergehend in der neuen Kita Dieckhofstraße unterzubringen. Darauf soll laut CDU-/FDP-/WG-Antrag verzichtet werden, damit alle zusätzlichen Betreuungsplätze verfügbar sind.
Die Verwaltung solle aber prüfen, ob die Hausmeisterwohnung in der Triftstraße für den Kindergartenbetrieb genutzt werden kann. Auch aus Verwaltungssicht wird die Wohnung als dringende Bedarfsfläche für den Betrieb gesehen, so Samtgemeinderat Stefan Walnsch. Zur nächsten Fachausschuss-Sitzung soll ein entsprechendes Konzept vorliegen.