Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Kita-Bau in Tostedt: Verwaltungsgericht eingeschaltet

bim. Tostedt. Von dem von zwei Anliegern gegen die Baugenehmigung für die Kindertagesstätte mit Krippe in der Dieckhofstraße in Tostedt eingelegten Widerspruch und die beantragte Baubeginn-Aufschiebung hat die beauftragte Anwaltskanzlei nun das Verwaltungsgericht Lüneburg eingeschaltet. Begründung: Der Landkreis, der Ende März die Baugenehmigung erteilt hatte, verzögere offenbar bewusst das Verfahren.
Die Anlieger hatten über ihre Anwälte Akteneinsicht beantragt, um beurteilen zu können, auf welcher planungsrechtlichen Grundlage die Baugenehmigung erteilt wurde. Doch statt diese zu gewähren, würden die Anlieger hingehalten. Der Landkreis hatte den Eingang des Widerspruchs am 15. Mai bestätigt und mitgeteilt, eine Sachbearbeiterin würde sich mit den Antragstellern in Verbindung setzen. Doch bis zum 24. Mai habe sich nichts getan.
Die Anwaltskanzlei macht in der Angelegenheit Druck, weil der Bauherr - die Samtgemeinde Tostedt - offenbar versuche, "kurzfristig vollendete Tatsachen zu schaffen". Dabei bezieht sich die Kanzlei auf die Baumfäll-Aktion Anfang April. Wie berichtet, waren zwei Linden neben dem Jugendzentrum gefällt worden, die nach Auskunft eines Bauhof-Gärtners von innen faul waren. Neben dem JUZ ist die Zufahrt zur Kita geplant. Kritiker sehen darin den wahren Grund für die Baumfällung.